Bundespolizei jagt sechs Tatverdächtige in Berlin | Razzia bei S-Bahn-Schlägern

Tatverdächtiger und Polizisten bei Verhaftung

Berlin (ots) - Im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin durchsuchten Bundespolizisten heute sechs Wohnungen in Berlin und vollstreckten dabei gegen drei Männer Haftbefehle.

In einer der Wohnungen trafen die Beamten auch auf eine 16-jährige Jugendliche, die als vermisst galt und nun dem Kindernotdienst übergeben wird.

Einige der mutmaßlichen Täter, die aus Syrien stammen, lebten als Flüchtlinge in Pensionen, die als Unterkünfte dienen. Durchsucht wurden Wohnungen in Neukölln, Wilmersdorf, Wedding, Tempelhof, Lichtenberg und Kreuzberg. Neben den drei Verdächtigen, die am Dienstag festgenommen wurden, ermittelt die Polizei gegen drei weitere junge Männer. Am Dienstagmorgen seit 6 Uhr durchsuchte die Bundespolizei berlinweit Wohnungen. Die sechs Verdächtigen sind zwischen 17 und 23 Jahre alt und als Intensivtäter bekannt, wie die Bundespolizei und die Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilten. Zu den diversen Delikten, wegen derer sie polizeibekannt seien, zählten etwa schwere Körperverletzungen, schwere Diebstähle sowie Nötigung, sagte ein Sprecher der Bundespolizei rbb|24.

► Die Bundespolizei gab bereits am 28. April eine Fahndung nach einem der Tatverdächtigen aus.

Anfang März erschüttert eine neuerliche Gewalttat Berlin: An einem S-Bahnhof belästigen Jugendliche eine Frau. Bei dem Angriff am 4. März hatte eine Gruppe von Syrern im Alter von 17 bis 23 Jahren auf zwei 29 und 31 Jahre alte Berliner eingeschlagen und eingetreten.

Als die beiden Männer am S-Bahnhof Jannowitzbrücke ausstiegen, fielen die Täter über sie her und prügelten sie zu Boden. Danach traten die Jugendlichen weiter auf ihre Opfer ein und verletzten sie so schwer, dass sie ins Krankenhaus mussten.

Den Angaben zufolge waren nahezu alle Tatverdächtigen in der Vergangenheit wegen verschiedener Eigentums- und Gewaltdelikte polizeilich aufgefallen. Die jungen Männer befinden sich derzeit in einem Asylverfahren.

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