Dax steigt erstmals über 12 800 Punkte — DAX-FLASH

Ein Händler geht über das Parkett in der Börse in Frankfurt am Main und spiegelt sich dabei in einem Logo des Deutschen Aktienindexes

Nach einem zunächst zögerlichen Handelsauftakt hat der Dax am Dienstagmorgen an seinen jüngsten Rekordlauf angeknüpft.

Beim Stand von 12 807,04 Zählern und einem Plus von 0,29 Prozent ging der Leitindex in den Feierabend, nachdem er im frühen Handel sogar bis auf ein neues Rekordhoch mit 12 832,29 Punkten geklettert war. Zuletzt stand der Dax mit 0,15 Prozent im Plus bei 12 826,02 Punkten.

Der MDax der mittelgroßen Werte, der ebenfalls etwas schwächer gestartet war, zog zuletzt um 0,13 Prozent auf 25 085,85 Zähler an. Für den TecDax ging es um 0,71 Prozent hoch auf 2226,19 Zähler.

Nach dem guten Lauf seit Mitte April sehen Marktexperten inzwischen aber weniger Spielraum nach oben im Dax. Viele Anleger warteten wohl bereits auf eine Kurskorrektur, schrieb Analyst Milan Cutkovic vom Handelshaus Axitrader. Laut Christian Henke vom Broker IG wäre aus charttechnischer Sicht nun der Stand von 12 945 Punkten das nächste Etappenziel. Weiteren Schub erhoffen sich die Anleger im Laufe des Dienstags vor allem durch die Veröffentlichung des ZEW-Index, der als zweitwichtigstes deutsches Konjunkturbarometer gilt.

Unter den Einzelwerten stand der Pharmakonzern Stada im Fokus. Damit gehörte die Aktien zu den Favoriten im MDax. Ein Plus von rund 2 Prozent verbuchten an zweiter Stelle im Dax die Aktien von Infineon und stiegen damit auf ein 15-Jahreshoch. Nach einem bereits mehrwöchigen Tauziehen hatte sich die Stada-Führung für das Angebot der Finanzinvestoren Bain und Cinven entschieden.

Im TecDax drehten die Aktien des Chipherstellers Dialog Semiconductor GB0059822006 leicht ins Minus, nachdem sie am Morgen mit 47,90 Euro zeitweise über das Niveau vor dem starken Kurseinbruch im April hinausgeschossen waren. Damals hatten Spekulationen über ein möglicherweise schrumpfendes Geschäft mit dem iPhone-Hersteller Apple die Aktionäre aus den Papieren getrieben.

Am TecDax-Ende landeten Drillisch-Papiere mit einem Abschlag von knapp drei Prozent. Nach den starken Kursgewinnen infolge des Übernahmeangebots von United Internet DE0005089031 vom vergangenen Freitag machten Anleger nun Kasse.

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