FC Bayern München weist Wechselgerüchte um Joshua Kimmich zurück

Joshua Kimmich

"Joshua Kimmich verlässt den FC Bayern", schrieb die Stuttgarter Zeitung und lieferte so einen Transfer-Hammer.

"Das ist eine ungeheuerliche Falschmeldung", äußerte der Vorstandsvorsitzende des deutschen Meisters in einer Vereinsmitteilung. "Joshua Kimmich hat beim FC Bayern einen Vertrag bis 2020 und wird definitiv auch in der kommenden Saison für den FC Bayern spielen", entgegnete Rummenigge.

"Diese Geschichte entbehrt jeglicher Grundlage". Der FC Bayern werde umgehend rechtliche Schritte gegen die Berichterstattung der "Stuttgarter Zeitung" einleiten.

Zuvor hatten die "Stuttgarter Nachrichten" und die "Stuttgarter Zeitung" mit der Meldung überrascht, dass der 22 Jahre alte Kimmich die Bayern im Sommer trotz eines laufenden Vertrages bis 2020 vorzeitig verlassen werde. Dem Bericht zufolge steht diese Entscheidung bereits fest, Kimmich drängt auf einen Wechsel. Ohne Konjunktiv. An hochkarätigen Interessenten mangele es demnach nicht - angeblich sollen Manchester City und RB Leipzig den Nationalspieler verpflichten wollen.

In München hatten sie indes stets betont, große Pläne mit Kimmich zu haben. Beim Tabellenvierten der englischen Premier League arbeitet Josep Guardiola, einst Trainer des FC Bayern. "So jedenfalls plant es Carlo Ancelotti", hatte Rummenigge Ende März in einem Interview mit dem Bezahlsender Sky erklärt.

Kimmich kam nach auffälligem Start in die Saison und mehreren Toren für die Bayern und den DFB in der Rückrunde in München nur sporadisch im defensiven Mittelfeld zum Einsatz. "Er kann eine gute Option sein für uns ohne Lahm", sagte Ancelotti. Kimmich hatte Leipzig 2015 in Richtung München verlassen.

Vor wenigen Tagen erst nannte RB Leipzigs Sportdirektor Ralf Rangnick eine mögliche Rückkehr von Joshua Kimmich nach Sachsen "einen schönen Traum".

Zwar beteuerten die Klubverantwortlichen zuletzt, Kimmich in der kommenden Saison als Lahm-Erben einzuplanen, doch deuteten die taktischen Maßnahmen in den zurückliegenden Wochen nicht auf diese Absicht hin. Für das Talent war es so ein verlorenes Jahr, dem nicht eine weitere verlorene Zeit folgen soll.

Wie ein Dementi klingt Kimmichs Aussage aber auch nicht unbedingt.

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