Geld gegen Daten: So funktioniert die Erpressung

WannaCry Massenhafte Ransomware Verbreitung mit Ansage

Das ist nicht ganz ungefährlich, so gehörten ja zur NSA-Sammlung an Exploits sogar Angriffsmethoden auf ältere Mac-Systeme. Malwarebytes schreibt zu Wannacry: "Es handelt sich hierbei um einen sich schnell verbreitenden Ransomware-Typ, der kritische Infrastrukturen lahmlegt".

Auch Großunternehmen sind betroffen.

In unserem Nachbarland hat es die Deutsche Bahn schwer erwischt.

Die Angreifer sind mit ihren Forderungen meist sehr direkt. Zuganzeigen und Fahrkartenautomaten sind gehackt und funktionieren nicht mehr. Wie ähnliche Programm kommt der Schädling via Mail, versucht aber, hat er einmal ein System befallen, wie ein Wurm weitere Rechner im lokalen Netzwerk zu kompromittieren. In Frankreich hat der Autobauer Renault aus Sicherheitsgründen die Produktion in mehreren Werken unterbrochen. Dafür nutzt er eine Lücke in Windows, die Microsoft im März geschlossen hatte. Von Telefonica auch nicht? Die einzig gute Nachricht: WannaCry war scheinbar keine gezielte Attacke auf einzelne Systeme, sondern "nur" ein extrem erfolgreicher und weitreichender Angriff.

Betroffen waren vor allem ältere Rechner mit dem Betriebssystem "Windows XP" und Rechner, die noch nicht die aktuellsten Updates von Microsoft draufgespielt hatten.

Aber was macht der Kryptotrojaner eigentlich genau?

Die Verbreitung von WannaCry ist vorerst von Sicherheitsforschern durch Zufall gestoppt worden.

Nach dem Befall mit der Ransomware stehen nun Tausende Unternehmen und Verbraucher vor der bangen Frage, ob sie in Kauf nehmen, dass ihre Daten in wenigen Tagen unwiederbringlich verloren gehen könnten - oder ob sie das geforderte Lösegeld bezahlen.

Die Ransomware WannaCry hatte seit vergangenem Freitag Hunderttausende Windows-Rechner befallen.

Zahlen die Betroffenen bis Montag nicht, verdoppelt sich die Lösegeldforderung auf 600 Dollar, bis 19. Mai. Jeder Rechner sollte durch ein laufend aktualisiertes Virenschutzprogramm überwacht werden. Doch auch Windows-User, die die E-Mail gleich in den Papierkorb befördert haben, sind nicht aus dem Schneider. Cyberkriminelle haben mit Hilfe eines NSA-Tools über Nacht hunderte Rechner lahmgelegt - betroffen sind Krankenhäuser, Banken und Privatpersonen.

Ist ein PC mit der "Ransomware" WannaCry infiziert, lässt er sich nicht mehr ordentlich benutzen.

Inzwischen hat das BKA die Ermittlungen in Deutschland übernommen. Derzeit sollen nur noch sechs Krankenhäuser offline sein, der Betrieb normalisiert sich langsam wieder.

Eigenartig daran ist die Art und Weise wie er es sagt, denn im Grunde gibt er offen und ehrlich zu, dass die Regierung im Besitz besonderer Schwachstellen ist - oder auf gut deutsch: die Regierung hat ein Hintertürchen bei Windows. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bittet alle Unternehmen sich zu melden, wenn sie betroffen sind. Hat man sich nicht gut geschützt, kann man zum Opfer werden - was immer wieder für viel Spott im Netz sorgt.

Vectra Networks weist vor dem Hintergrund des groß angelegten WanaCrypt0r-Ransomware-Angriffs erneut darauf hin, wie wichtig ein Umdenken in der Cybersicherheit ist.

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