Lidar-Technologie: Google-Schwester Waymo erzielt Klage-Teilerfolg gegen Uber

Lidar-Technologie: Google-Schwester Waymo erzielt Klage-Teilerfolg gegen Uber

Waymo indes kämpft derzeit vor Gericht mit Uber und beschuldigt den Fahrdienst-Anbieter, bei der Anwerbung eines ehemaligen Google-Mitarbeiters 14.000 gestohlene Dateien im Zusammenhang mit Technologie zu selbstfahrenden Autos erlangt zu haben. Die Ankündigung verstärkt den Druck auf den führenden Fahrdienst-Vermittler Uber. Waymo warf Uber vor, Technologien für autonom fahrende Autos entwendet zu haben.

Genau diese LIDAR-Technologie hat den Rechtsstreit zwischen Waymo und Uber entfacht.

Waymo und Lyft machten keine Angaben dazu, wann ihre Pilottests mit Roboter-Taxis starten können. Levandowski war ein früher Wegbereiter der Technik. Uber bestreitet, dass die Firma solches Wissen verwendet oder auch nur davon gewusst habe. Stattdessen hatte der Richter die Staatsanwaltschaft eingeschaltet.

Uber testet in den USA bereits selbstfahrende Autos, musste nach einem Unfall aber seine Testflotte zurückpfeifen. Selbst im Heimatland hat Lyft dabei einen deutlich kleineren Marktanteil als Marktführer Uber. Bei Lyft stieg 2015 auch der Autoriese General Motors ein. Im Vergleich zu Uber ist Lyft klein: Investoren bewerteten die Firma zuletzt mit rund 7 Milliarden Dollar, während Uber bei einer Bewertung jenseits der 60 Milliarden Dollar hält.

Waymos Patentansprüche gegen Uber seien "wertlos", sagte der Richter. Waymo gewann bisher Fiat Chrysler als Partner aus der Autobranche, während viele Hersteller und Zulieferer an eigenen Systemen arbeiten.

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