Nach NRW-WahlSchulz schwört SPD auf Bundestagswahlkampf ein

Vor der Wahlniederlage Der Parteivorsitzende Martin Schulz umarmt am im April 2017 NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft

Die SPD könnte aber zusammen mit Grünen und FDP eine Koalition bilden.

Schulz räumte ein: "Bis zur Bundestagswahl am 24. September haben wir eine lange Wegstrecke". Die Linkspartei scheiterte mit 4,9 Prozent. "Manchmal kriegt ein Boxer einen Leberhaken, aber das heißt noch nicht, dass die nächste Runde schon an den Gegner geht. Für ein Bündnis mit der FDP sieht er vor allem Probleme in Fragen der Inneren Sicherheit.

Kraft erklärte nach dem Wahldebakel ihren Rücktritt als NRW-Landeschefin der SPD sowie als Parteivize im Bund. Die NRW-Piraten flogen mit 1,0 Prozent aus dem Landtag. Die Wahlbeteiligung lag mit etwa 65,2 Prozent höher als 2012 (59,6 Prozent). "Wir sind uns sehr bewusst, dass wir diese Herausforderungen des Bundestagswahlkampfes genauso meistern wollen, wie wir jetzt das in drei Landtagswahlkämpfen gemacht haben, nämlich gemeinsam", sagte die Kanzlerin nach Sitzungen der CDU-Führungsgremien in Berlin. Die FDP sei gegen die verdachtsunabhängige Personenkontrollen bei der Schleierfahndung, gegen Vorratsdatenspeicherung und bei der Videoüberwachung sehr skeptisch.

FDP-Chef Lindner sagte in einer Videobotschaft, er wolle eine Regierungsbeteiligung "nicht um jeden Preis" und betonte angesichts des Ergebnisses von 12,6 Prozent die Eigenständigkeit seiner Partei. "Ich empfehle: Wir bleiben einfach cool und behalten die Nerven".

Schulz sagte, die SPD werde die Kritik auch aus den eigenen Reihen aufgreifen und nun ganz konkrete Vorschläge für die Zukunft in Deutschland machen. Daraus müsse sich dann Gerechtigkeit entwickeln. Die SPD werde sich nicht auseinanderdividieren lassen.

FDP-Spitzenkandidat Christian Lindner feiert das beste NRW-Ergebnis seiner Partei seit 50 Jahren.

Düsseldorf (dpa) - Nach dem überraschenden Wahlerfolg in Nordrhein-Westfalen steht CDU-Spitzenkandidat Armin Laschet vor einer schwierigen Regierungsbildung. Doch es kann auch schiefgehen. Das zielt offenkundig auf Ministerpräsident Torsten Albig (SPD). Schließlich habe seine Partei einen Beitrag dazu geleistet, dass die SPD im neuen Landtag nur zweitstärkste Partei sei. Die Ministerpräsidentin hatte am Wahlabend ihre Parteiämter mit sofortiger Wirkung niedergelegt.

Im nördlichsten Bundesland ging allerdings auch einmal eine Ein-Sitz-Mehrheit schief. Die Wähler haben sich gegen eine Verlängerung von Rot-Grün entschieden. Ein Abgeordneter der geplanten Koalition oder vom SSW enthielt sich der Stimme.

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