Russland: McMaster: Bericht über Trumps Geheimnis-Weitergabe ist falsch

Mehrer Kongressaussschüsse und das FBI untersuchen derzeit die Verstrickungen Russlands im US-Wahlkampf 2016. Eine Zusammenkunft, die im Anschluss für Ärger sorgte, weil die Russen Fotos verbreiten ließen, was die US-Regierung eigentlich hatte verhindern wollen.

USA ⋅ US-Präsident Donald Trump soll einem Bericht der "Washington Post" zufolge hochsensibles Geheimdienstmaterial an den russischen Botschafter Sergej Kislyak und den russischen Aussenminister Sergej Lawrow weitergegeben haben.

Das Weisse Haus erklärte in Reaktion auf den Bericht, Trump habe bei seinem Gespräch mit Lawrow nie über "Geheimdienstmethoden" oder "Quellen" gesprochen. "Und der Präsident hat keinerlei Militäroperationen erörtert, die nicht bereits in der Öffentlichkeit bekannt waren".

Auch Außenminister Rex Tillerson, der ebenfalls im Raum war, sprang Trump zur Seite. "Zu keiner Zeit wurden Quellen oder Methoden von Geheimdiensten diskutiert", sagte der Sicherheitsberater über das fragliche Treffen. Auch die "New York Times" berichtete darüber. Die Informationen stammten aus dem inneren Zirkel des Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS).

Auch wenn McMasters mit seiner Aussage recht habe, Trump habe weder Quellen noch Methoden preisgegeben, gefährde der Präsident trotzdem Informanten. Es habe keine Genehmigung des befreundeten Geheimdienstes für eine Weitergabe an Russland vorgelegen. Allerdings ist es dem US-Präsidenten per Gesetz nicht verboten, Geheimnisse zu lüften. - Die "Washington Post" beruft sich auf aktuelle und frühere Vertreter der amerikanischen Regierung.

Dem Bericht zufolge handelte es sich um Informationen über eine mögliche Bedrohung durch IS-Terroristen, die im Zusammenhang mit der Nutzung von Laptops an Bord von Flugzeugen stünden. Geheimdienstexperten sagten, dies sei extrem gefährlich, weil die Quelle aufgedeckt werden und das gesamte System der Informationsbeschaffung auffliegen könnte. Das berichtet die "Washington Post" am Montagabend.

Nach dem Gespräch hätten sich Mitarbeiter des Weißen Hauses um Schadensbegrenzung bemüht und die Geheimdienste CIA und NSA kontaktiert.

Die Opposition kritisierte das Verhalten Trumps scharf.

Der nationale Sicherheitsberater fügte hinzu, es gebe "nichts, das der Präsident ernster nimmt als die Sicherheit des amerikanischen Volkes". Adam Schiff, Mitglied im Repräsentantenhaus, nannte die Geschichte "sehr verstörend". Senator Bob Corker, Vorsitzender des Ausschusses für Außenpolitik, sagte, das Chaos, das durch fehlende Disziplin entstehe, erzeuge eine besorgniserregende Umgebung.

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