SPD: Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Albig kündigt Rückzug an

Torsten Albig Ministerpräsident und SPD-Spitzenkandidat bei der Landtagswahl zieht sich zurück

Nach der Schlappe für die SPD bei den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein zieht Ministerpräsident Torsten Albig Konsequenzen - und erklärt seinen Rückzug aus der Landespolitik. Die bisherige Koalition aus SPD, Grünen und SSW (Südschleswigscher Wählerverband) verlor bei der Wahl ihre Mehrheit.

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig hat seinen Rückzug angekündigt. "Bis dahin erfülle ich entsprechend der Verfassung unseres Landes meine Pflicht als gewählter Ministerpräsident", so der SPD-Politiker. "Nach der dramatischen Wahlniederlage ist beides notwendig, damit wir zu einem glaubhaften Neuanfang kommen können", hatte der SPD-Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Matthias Ilgen erklärt. Auch dem Landtag werde er nicht mehr angehören.

Albigs Sozialdemokraten hatten die Landtagswahl am 7. Mai verloren. In Kiel trafen sich die Spitzen von Christdemokraten und Grünen.

Nach der Absage der FDP für eine "Ampel" kommen als neue Regierungskonstellation rein rechnerisch nur noch ein "Jamaika"-Bündnis aus CDU, Grünen und FDP oder eine Große Koalition von CDU und SPD in Frage". Eine Ampel-Koalition hat FDP-Fraktionschef Wolfgang Kubicki Medienberichten zufolge ausgeschlossen.

Auch auf sein Landtagsmandat wolle er verzichten, sagte Albig. Danach wollte die CDU mit Wahlsieger Daniel Günther mit der FDP sprechen.

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