15-Jährige in Tulln vergewaltigt

Zu der Vergewaltigung kam es beim Messegelände Tulln

Kurz vor Redaktionsschluss der Printausgabe der Tullner NÖN wurde bekannt, dass nach der Vergewaltigung einer 15-Jährigen in der Tullner Au - das Mädchen soll zweimal missbraucht worden sein ( NÖN.at berichtete ) - zwei tatverdächtige Asylwerber verhaftet worden sein sollen. "Angesichts dessen, was diese Verbrecher dem Mädchen angetan haben, ist die volle Härte des Gesetzes gefordert".

"Es kann nicht sein, dass die unter Beifall und tatkräftiger Unterstützung durch VP-Bürgermeister Eisenschenk in Tulln untergebrachten, vorwiegend männlichen Asylwerber zu einer Gefahr für die Bevölkerung, insbesondere für unsere Frauen und Töchter, werden".

Die Tat war am 25. April in den späten Abendstunden verübt worden.

Gleichzeitig werde die Betreuung all jener Flüchtlinge, die sich bereits in Tulln befinden und die sich "an die hier geltenden Regeln und Gesetze halten, fortgesetzt".

Bei 59 Bewohnern von Asylunterkünften in der Bezirksstadt wurden DNA-Abgleiche durchgeführt, teilte Polizeisprecher Johann Baumschlager mit. Die Ermittlungen dauern an. Weitere Erhebungen seien notwendig. Die Jugendliche war zunächst von drei Männern verfolgt und dann an den Schultern gepackt worden. Jeweils zwei Männer sollen die 15-Jährige gehalten haben, während sie vergewaltigt wurde. Dort kam es zu einem neuerlichen sexuellen Übergriff. Schauplatz war ein Grüngelände mit Bäumen und Büschen im Bereich des Messegeländes Tulln.

Daher mussten im Auftrag der Staatsanwaltschaft St. Pölten 59 Männer DNA-Proben abgeben. Das sei entsprechend zeitaufwendig gewesen, sagte Baumschlager. Dies erklären die Ermittler so: Man habe sich "mit Informationen zurückgehalten, um die erste Phase der Ermittlungen nicht zu gefährden". Es sei vor allem darum gegangen, dass sich mögliche Täter vor der Abgabe einer DNA-Probe nicht absetzen, erklärte der Sprecher. Sofort reagiert sei insofern worden, als der Bereich um die Unterkunft verstärkt bestreift werde. Sein Komplize soll aus Somalia stammen. Konkret wollte die Polizei dies noch nicht bestätigen.

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