Diesel-Skandal - Ermittlungen gegen VW-Konzernchef Müller

Gegen Matthias Müller Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG laufen derzeit Ermittlungen wegen des Verdachts auf Marktmanipulation im Diesel-Skandal

Die Behörde bestätigte nun, dass bereits im Februar ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden sei. Das teilte die Behörde am Mittwoch mit. Die Beteiligungsgesellschaft hält 52,2 Prozent der Stimmrechte der Stammaktien an Europas größtem Autobauer Volkswagen.

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt gegen VW-Konzernchef Matthias Müller wegen des Verdachts der Marktmanipulation im Zusammenhang mit dem Diesel-Skandal.

Neben Müller sind auch Winterkorn und Pötsch in ihrer Funktion als Vorstandsmitglieder der Porsche SE Ziel der Untersuchung. Dort sitzt der Manager seit 2010 im Vorstand. Auch gegen VW-Aufsichtsratschef Pötsch und den früheren Vorstandsvorsitzenden Winterkorn laufen demnach Ermittlungen.

Hintergrund ist eine Strafanzeige der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin). Gegen die Beschuldigten besteht laut Staatsanwaltschaft der Anfangsverdacht, "den Anlegern die sich aus den Software-Manipulationen bei Dieselfahrzeugen der Volkswagen AG ergebenden, insbesondere finanziellen Konsequenzen für die Porsche SE bewusst verspätet mitgeteilt zu haben". Im Kern geht es bei den Vorwürfen um die Frage, ob die Manager den Kapitalmarkt rechtzeitig über die Probleme informierten. In Folge der Veröffentlichungen brach der VW-Aktienkurs ein.

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