Frankreich: French Open ohne Maria Scharapowa

Entscheid ist gefällt: Keine Roland-Garros-Wildcard für Scharapowa

Die russische Dopingsünderin Maria Scharapowa hat von den Organisatoren der French Open (28. Mai bis 11. Juni) keine Wildcard erhalten. Weil ihr zum Stichtag die nötigen Weltranglistenpunkte fehlten, schafft die 30-Jährige nicht mal den Einzug in die Qualifikation. Auch dafür hätte sie eine Einladung benötigt, auch diese wurde ihr verwehrt.

Der Präsident des französischen Tennis-Verbandes FFT, Bernard Giudicelli, sagte: "Ihre Titel kann ihr niemand wegnehmen". Aber wenn es Wildcards für Comebacks nach Verletzungen gibt, darf es keine Wildcards für Comebacks nach Dopingsperren geben.

Scharapowa hatte für das WTA-Turnier von Rom in dieser Woche noch eine Wildcard erhalten, wie zuletzt auch in Stuttgart und Madrid - obwohl die frühere Weltranglistenerste wegen der Einnahme von Meldonium bis im April gesperrt war. Nein! Paris 2017 geht ohne die Siegerin von 2012 und 2014 über die Bühne.

In Wimbledon kann die Russin auf jeden Fall ihr erstes Major seit dem Australian Open 2016 bestreiten.

Am Abend dann der zweite Schock: Scharapowa muss ihre Zweitrunden-Partie in Rom gegen die Kroatin Mirjana Lucic-Baroni (WTA 22) beim Stand von 4:6, 6:3, 2:1 verletzt aufgeben.

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