Französische Regierung wird erst am Mittwoch verkündet

Französischer Präsident Macron

An seinem zweiten vollen Tag im Amt empfing Macron auch eine Delegation des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) im Élysée-Palast. Zu seinem Premierminister machte der 39-Jährige am Montag den gemäßigt-konservativen Abgeordneten Edouard Philippe.

In den vergangenen Jahren waren mehrfach französische Regierungsmitglieder wegen Finanzaffären oder Interessenkonflikten zurückgetreten.

Die Generaldirektion der öffentlichen Finanzen und die Behörde für Transparenz im öffentlichen Leben sollten demnach eine erste Überprüfung der Steuerunterlagen der Ministerkandidaten vornehmen und nach möglichen Interessenkonflikten suchen. Als Vertreter der Zivilgesellschaft könnte der bekannte Umweltaktivist Nicolas Hulot zum Minister ernannt werden. Die künftigen Minister müssen auch eine Erklärung unterschreiben, dass sie nicht in gesetzeswidrige Aktivitäten verstrickt sind.

Um Skandalen vorzubeugen hat Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron seine Ministerkandidaten unter die Lupe nehmen lassen.

Ursprünglich wollte Macron die Regierung schon am Dienstag der Öffentlichkeit präsentieren - nur zwei Tage nach seinem Amtsantritt. Macron hatte am Sonntag als jüngster französischer Präsident aller Zeiten sein Amt angetreten.

Für die verschiedenen Ministerposten zirkulieren zahlreiche Namen. Der Sozialist Jean-Yves Le Drian, unter Hollande fünf Jahre lang Verteidigungsminister, könnte diesen Posten behalten. Erwartet wird, dass dem Kabinett Politiker gleich mehrerer Parteien angehören. Als heiße Kandidaten werden in französischen Medien etwa der Konservative Bruno Le Maire sowie der Zentrumspolitiker und Macron-Verbündete François Bayrou gehandelt. Immer wieder fällt auch der Name der früheren Umweltministerin Nathalie Kosciusko-Morizet, die sich wie Le Maire vergeblich um die Präsidentschaftskandidatur der Konservativen beworben hatte. Die Regierung, die Macrons Pläne für eine Umgestaltung der französischen Politik in die Tat umsetzen soll, soll zur Hälfte aus Männern und Frauen bestehen. Ob er dafür eine Regierungsmehrheit bekommt, wird sich bei der Parlamentswahl am 11. und 18. Juni entscheiden. Denn es ist unklar, ob Macron eine eigene Mehrheit in der Nationalversammlung bekommt oder eine stabile Regierungskoalition bilden kann.

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