Htc U11: Neues Highend-Smartphone offiziell vorgestellt

Kamera des HTC U 11 erreicht ersten Platz im DxOMark Ranking

Berlin (dpa/tmn) - Ein Touch-Display ist nicht genug: Das neue Smartphone U11 von HTC reagiert auf Druck am berührungsempfindlichen Rahmen. Eine rote Farbvariante kündigt HTC mit 6 bis 8 Wochen Verzögerung an.

HTC hat sein neues Smartphone U11 vorgestellt.

Für 749 Euro ist das HTC U 11 ab sofort vorbestellbar, im Juni wird es dann ausgeliefert.

Eigentlich hätte das HTC U11 den Unsinn gar nicht nötig. Der Home-Button sitzt nach wie vor unterhalb des Displays, ist aber deutlich schmaler als beim Vorgänger. Außerdem ist das Smartphone Wasser- und Staubdicht (IP67).

Die technische Ausstattung ist vom Feinsten. Als Antrieb dient mit dem Snapdragon 835 ein brandaktueller effizienter Achtkernprozessor nebst 4 GB Arbeitsspeicher und der interne Speicher von 64 GB kann um bis zu 2 TB aufgerüstet werden. Bloß die Kamera, und damit eines der wichtigsten Merkmale von Top-Smartphones überhaupt, erfüllte die Erwartungen in keiner Weise.

Das U11-Modell ist mit einer 12-Megapixel-Kamera auf der Rückseite sowie mit einer 16-Megapixel-Kamera auf der Vorderseite ausgestattet. Erste Testaufnahmen scheinen dies zu bestätigen. Mit dieser Innovation tritt das taiwanische Unternehmen in direkte Konkurrenz mit dem Samsung Galaxy S8 und LG G6. Beide Kameras haben einen raffinierten automatischen HDR-Modus. Diesen bietet auch die Frontkamera, die Fotos mit 16 Megapixeln liefert.

Das HTC U11 wurde offiziell vorgestellt. Wie bei den anderen U-Geräten gibt es auch hier eine Automatik, die den Gehörgang vermisst und den Sound individuell anpasst. Neu ist, dass auch eine aktive Geräuschunterdrückung integriert ist. Noise-Cancelling-Kopfhörer mit USB-C-Anschluss sind im Paket, genauso wie ein hochwertiger Wandler für herkömmliche 3,5mm-Klinke.

Nicht nur die Kameras sind stark, auch der Rest des Handys kann sich den Werten nach sehen lassen. Das kennt man schon vom HTC U Ultra: Es misst per Ultraschall das Innenohr aus und passt den Klang entsprechend an. Beispielsweise lassen sich die Kamera oder Google Assistant durch Drücken der Seiten starten: Einmaliges, langes Drücken auf den Rand öffnet die Kamera-App, ein weiterer kurzer Druck löst sie aus.

Die Squeeze Funktion soll erlauben viele Apps zu starten oder zu steuern. Befinden wir uns in der Kamera-App, können wir durch einen beherzten Druck ein Foto machen. Sie soll den Nutzer anhand seiner Gewohnheiten über den Tag hinweg unterstützen, wie das automatische ausschalten von Funktionen und Apps. Nutzer sollen auch die Möglichkeit haben, der Geste bestimmte Funktionen einer Anwendung zuzuordnen. Neben dem Google Assistant ist auch Amazon Alexa vorinstalliert.

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