Parlamentswahlen in England: Labour will Uni-Gebühren abschaffen und

Labour-Chef Jeremy Corbyn

Labour will die Einkommenssteuer für Jahresgehälter zwischen 80.000 und 123.000 Pfund (94.197,44 bis 144.828,56 Euro) von 40 auf 45 Prozent erhöhen. Bahn- und Energieunternehmen sollen laut dem Alt-Linken Corbyn verstaatlicht werden. Zudem soll ein neuer Spitzensteuersatz von 50 Prozent eingeführt werden.

"Das ist ein Manifest für alle und nicht für die wenigen", sagte Labour-Parteichef Jeremy Corbyn in Bradford.

Der Partreichef versprach, eine von Labour geführte Regierung werde die Rechte von in Großbritannien lebenden EU-Bürgern sofort garantieren. Bei den Austrittsverhandlungen wolle er sich zudem für einen weiteren Zugang zum EU-Binnenmarkt einsetzen. Seine Partei will mehr Geld in das staatliche Gesundheitssystem NHS, das in einer tiefen Krise steckt, pumpen und lange Wartezeiten verkürzen. Finanziert werden soll das unter anderem durch höhere Einkommensteuern bei Großverdienern.

Bradford/London - Mit Plänen zur Erhöhung der Steuern für Besserverdienende und Forderungen nach einer Verstaatlichung der Bahn zieht die oppositionelle britische Labour Party in den Wahlkampf. Zudem würden laut Wahlprogramm 10.000 zusätzliche Polizisten eingestellt. In den vergangenen Jahren habe unter den regierenden Konservativen nur die Elite profitiert, sagte Corbyn. Einen ungeregelten Ausstieg aus der EU, wie ihn die Konservativen angedroht haben, lehnt Labour ab.

In einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Panelbase, für die zwischen 12. und 15. Mai 1026 Erwachsene befragt wurden, liegt Premierministerin Theresa Mays konservative Partei bei 47 Prozent und hat damit in einer Woche einen Prozentpunkt verloren, die Sozialdemokraten gewannen zwei Prozentpunkte und liegen bei 33 Prozent. May lehnte das ab.

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