Trumps Beraterin: "Würg, ich muss dringend eine Dusche nehmen"

Kellyanne Conway

Er fügte hinzu, dass Conway angab den Job der Wahlkampfmanagerin nur des Geldes wegen übernommen zu haben und dass sie sehr bald aufhören wolle, Trump zu unterstützen. Denn offenbar hält sie nicht viel von ihrem Chef - und teilte das auch zwei bekannten US-Moderatoren mit.

Kellyanne Conway soll nach einer TV-Morgenshow über ihren Chef, immerhin US-Präsident, hergezogen haben. Mika Brzeinski und Joe Scarborough gegenüber soll Conway, nachdem die Kameras off waren, gesagt haben, dass sie nur aus rein finanziellen Interessen für Donald Trump arbeite und ihn nicht mehr lange für seine öffentlichen Ausfälle verteidigen werde. Dabei soll auch der Satz: "Würg, ich muss dringend eine Dusche nehmen" gefallen sein. Sie schäme sich zudem dafür, Trump in der Öffentlichkeit zu vertreten.

In der Sendung selbst habe sie vor laufenden Kameras nur lobende Worte für Trump gefunden.

Zwischen den Moderatoren von "Morning Joe" und der Präsidentenberaterin gibt es schon länger einen Konflikt. Auch einen Seitenhieb an das konkurrierende Netzwerk CNN, das Conway weiterhin als Gast begrüßt, konnte sich Brzezinski in diesem Zusammenhang nicht verkneifen: "Eure Moderatoren sehen aus, als würden sie unter großen Schmerzen leiden, wenn sie Conway interviewen, weil sie wissen, dass das politische Pornographie ist", sagte Brzezinski.

Innerhalb des Senders sei man sich einig: Conway ist nicht glaubwürdig und geradezu anfällig dafür, Falschmeldungen zu verbreiten.

Conway wurde weltweit dafür bekannt, den Begriff "alternative Fakten" geprägt zu haben. Konkret führte sie die Formulierung im Januar ein und bezog sich auf die Aussagen von Präsidentensprecher Sean Spicer, der behauptet hatte, die Besucherzahlen bei Trumps Vereidigung seien die höchsten der Geschichte gewesen.

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