Bierhoff über Demirbay-Nominierung: "Wir üben keinerlei Druck aus"

Fußball- Kerem Demirbay Identifiziere mich mit DFB-Team. Hoffenheims Kerem Demirbay hat sich klar zum DFB-Team bekannt

Allerdings behauptet Demirbay in dem Schreiben an den türkischen Verband, dass er sich "türkisch fühle" und deswegen auch "statt für die deutsche, künftig für die türkische Nationalmannschaft spielen wolle". "Ich verstehe die Konsequenzen dieses Wechsels und weiß, dass er endgültig ist", steht laut Medienberichten in dem Schreiben, das die Unterschrift des 23-Jährigen trägt.

Der TFF schien, unmittelbar bevor Bundestrainer Joachim Löw den Hoffenheimer für den Confed Cup in Russland (17. Juni bis 2. Juli) nominierte, davon auszugehen, dass Demirbay im WM-Qualifikationsspiel im Kosovo (11. Juni) für die Türkei spielen würde.

Löw war über die Entscheidung des Bundesliga-Kickers hocherfreut: "Er hätte auch für die Türkei spielen können".

Demirbay hatte allerdings einst für Junioren-Teams der Türkei gespielt.

Da Demirbay familiäre Wurzeln in der Türkei hat, wollte sich der zentrale Mittelfeldspieler in den letzten Wochen dennoch alle Optionen offen halten. Außerdem wolle er "künftig für die türkische Nationalmannschaft spielen". Anschließend wäre ein Wechsel zum türkischen Verband nicht mehr möglich.

Kerem Demirbay vom Bundesligisten 1899 Hoffenheim ist nach dem Wirbel um seine Nominierung für die deutsche Nationalmannschaft um Aufklärung bemüht. Zu einem vom TFF veröffentlichen Schreiben von Demirbay an den Fußball-Weltverband Fifa vom Montag, in dem er sich noch zu seinem Wunsch, für die Türkei zu spielen, bekannte, sagte sein Berater Tobias Sander der Deutschen Presse-Agentur: "Dieses Schreiben diente ausschließlich zum Zwecke der Prüfung, ob es überhaupt eine rechtliche Möglichkeit gibt, für die Türkei zu spielen, da eine doppelte Staatsbürgerschaft nicht möglich ist". Aber erst mit einem Pflichtspieleinsatz im Sommer für das A-Team beim Confed Cup in Russland hätte sich Demirbay für Deutschland festgespielt.

Der Hoffenheimer selbst äußerte sich im Internet zunächst nicht zu den Spekulationen, wohl aber zur Berufung in das DFB-Team. Bei "Fanatik" bestätigt er seine Entscheidung pro Deutschland: "Ich habe meine Meinung geändert, habe mich für Deutschland entschieden".

Für die (deutsche) Nationalmannschaft nominiert zu werden, sei "außergewöhnlich", sagte der in Herten geborene Mittelfeldspieler, der in der laufenden Saison zu den absoluten Leistungsträgern der Kraichgauer gehört. "Als der Anruf kam, konnte ich es zuerst gar nicht richtig glauben". "Wir wünschen im Erfolg", hieß es am Ende.

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