Deniz Yücel: Türkei erlaubt zweiten Konsularbesuch bei inhaftiertem Journalisten

Deniz Yücel sitzt seit mehreren Monaten in einem türkischen Gefängnis

Die andauernde Haft sei umso unverständlicher, weil Yücel bereit sei, sich einem Prozess in der Türkei zu stellen, klagte Schäfer. Nun darf er wieder besucht werden.

Die Türkei erlaubt zum zweiten Mal eine konsularische Betreuung des seit Monaten dort inhaftierten deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel.

Die Türkei erlaubt zum zweiten Mal eine konsularische Betreuung des seit Monaten inhaftierten deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel. Der deutsche Generalkonsul in Istanbul, Georg Birgelen, werde Yücel am Donnerstag in der Haft besuchen können, sagte der deutsche Außenamtssprecher Martin Schäfer am Mittwoch in Berlin.

Die Genehmigung zur konsularischen Betreuung wurde in Berlin begrüßt, bekräftigte wurde aber zugleich die Forderung, Yücel umgehend freizulassen. Ihm werden Volksverhetzung sowie Terrorpropaganda für die Terrororganisation PKK und den Gülenisten-Terrorkult (FETÖ) vorgeworfen. Im Fall der ebenfalls in der Türkei inhaftierten deutschen Journalistin Mesale Tolu wird dies der Bundesregierung weiter verweigert. "Es gibt aus unserer Sicht keinen Grund für eine Untersuchungshaft". Die Bundesregierung habe sehr lange darauf gedrungen, die Haftbesuche bei dem "Welt"-Korrespondenten fortsetzen zu können". Anders als Yücel, der als Sohn türkischer Migranten einen deutschen und einen türkischen Pass besitzt, hat Tolu nur die deutsche Staatsangehörigkeit.

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen prüft am Freitag in Jordanien, ob die deutschen "Tornado"-Aufklärungsjets möglicherweise dorthin verlegt werden können".

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