"MOL Triumph" hat den Hamburger Hafen wieder verlassen

Die "MOL Triumph" kann bis zu 20.170 Standardcontainer (TEU) transportieren, kam jedoch wegen der begrenzten Tiefe der Elbe nur gut halb beladen nach Hamburg. Würde man alle Container, die auf die "MOL Triumph" passen, hintereinander aufstellen, ergäbe das eine Länge von 122 Kilometern. "Das ist nun natürlich ein Volumenquantensprung für uns, der die gesamte Organisation gefordert hat". Für die Schifffahrtsbehörden, die Containerterminals sowie für die Hafenarbeiter bedeutet die Abfertigung der Mega-Frachter einen besonderen Kraftakt. Das neue Flaggschiff der japanischen Reederei Mitsui O.S.K. Lines (MOL) ist das erste Schiff mit einer Ladekapazität von über 20.000 TEU im Hamburger Hafen. In Hamburg und anderen Hafenstädten führt das vor allem dazu, dass mehr Personal eingestellt werden muss und neue Arbeitsplätze entstehen werden. Andererseits müsse man ein attraktiver Allianz-Partner sein. Der FE2-Service bietet zwischen China und Südostasien sowie dem westlichen Mittelmeer und Nordeuropa einen direkten und schnellen Service. Die MOL Triumph wird am Donnerstag gegen 3:30 Uhr wieder ablegen, nachdem 6.000 Container gelöscht und 4.400 Container wieder aufgeladen wurden. "Die HHLA hat sich in den vergangenen Jahren durch Investitionen in neue Brückentechnik und Lagerkapazitäten zielgerichtet auf die Abfertigung von Großschiffen wie der MOL TRIUMPH vorbereitet", erläutert Hansen. Genau wie vier weitere Schiffe dieser Art.

Das Containerschiff legt von Schleppern begleitet am Terminal Burchardkai an. Am Burchardkai waren bis zu 9 der 13 hochmodernen Containerbrücken gleichzeitig im Einsatz, um die großen Ladungsmengen zu bewältigen. Am CTB arbeiten 13 solcher Brücken.

Noch mehr Hintergrundinformationen zum Erstanlauf der MOL finden Sie hier.

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