Riesenfrachter "MOL Triumph" hat im Hamburger Hafen angelegt

Riesenfrachter

Der Mega-Frachter fasst 20.170 Container und hat damit als erstes Schiff der Welt eine maritime Schallmauer durchbrochen: Bis vor wenigen Jahren galten Ladungskapazitäten von mehr als 20.000 Containern als undenkbar. Die Reederei Mitsui O.S.K. Lines (MOL) will nach der "MOL Triumph" auch mit fünf demnächst fertigen Schwesterschiffen den Hamburger Hafen ansteuern. Mehrere Schlepper unterstützten den Containerriesen beim Anlegemanöver. Die "MOL Triumph" kann bis zu 20 170 Standardcontainer (TEU) transportieren, kam jedoch wegen der begrenzten Tiefe der Elbe nur gut halb beladen nach Hamburg. Für die Schifffahrtsbehörden, die Containerterminals sowie für die Hafenarbeiter bedeutet die Abfertigung der Mega-Frachter einen besonderen Kraftakt.

Am Terminal werden in den kommenden beiden Tagen rund 6000 Container gelöscht und 3500 geladen, das entspricht rund 14 500 TEU. Ein 40-Fuß-Container zählt zwei TEU. Sie überlasten die Infrastruktur mancher Häfen durch ihre gewaltigen Ladungsmengen. Auf einer Barkasse bin ich gleich ein paar Mal am Containerschiff "MOL Triumph" entlanggeschippert. Der sogenannte "MOL 20.000-TEU-Typ" ist derzeit der größten Schiffstyp auf den Weltmeeren und die "MOL Triumph" ist mit 400 Metern Länge sogar das längste Schiff, dass den Hamburger Hafen jemals angelaufen hat. Sie befindet sich auf ihrer Jungfernfahrt und wird künftig regelmäßig im Hamburger Hafen zu Gast sein. Bereits im Juni gibt es ein Wiedersehen zwischen HHLA-Mitarbeitern und dem 76 Meter hohen und 59 Meter breiten Schiff: Dann kehrt der Gigant im Rahmen seines Liniendienstes zwischen Europa und Asien wieder zurück in die Hansestadt. Nach Zwischenstopps in Rotterdam und in Le Havre geht es auf die Rückreise nach Fernost.

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