Volvo: Hakan Samuelsson verabschiedet sich vom Diesel

USA NORTH AMERICAN Vorstandschef Hakan Samuelsson INTERNATIONAL AUTO SHOW

Das hat Vorstands-Boss Hakan Samuelsson der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" verraten.

Der zum chinesischen Autobauer Geely gehörende Premiumhersteller ist damit der erste, der die Entwicklung von Dieselmotoren einstellen will. Der finanzielle Aufwand für eine Neukonstruktion sei zu hoch.

Das Unternehmen wolle zwar seinen 2013 eingeführten derzeitigen Diesel noch verbessern und an die nächsten Abgasgrenzwerte anpassen. So sollen ab 2019 die ersten E-Autos der Marke auf den Markt kommen - entstehen werden sie in China.

Volvo habe dabei verschiedene Szenarien vor Augen: Zum einen werde es eine "sanfte elektrische Unterstützung des Benziners per 48-Volt-Bordnetz" geben, zum anderen aber auch an der Steckdose aufladbare Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge, aber auch vollelektrische Fahrzeuge seien in Arbeit.

Für das Jahr 2020 sieht die Europäische Union nochmals strengere CO2-Ziele vor. Bei den Neuzulassungen in Deutschland sank im April der Diesel-Anteil gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 19,3 Punkte auf 41,3 Prozent. Entsprechend meinte auch Daimler-Chef Zetsche bei der Hauptversammlung Ende März, niemand könne heute mit Gewissheit sagen, wann sich Elektroautos am Markt durchsetzten: "Schon deshalb sind effiziente Verbrenner in der Übergangszeit ein wesentlicher Teil der Lösung". Nach einer Studie der Unternehmensberatung Roland Berger dürfte der Diesel-Anteil bei Mittel- und Oberklasseautos in Europa bis 2030 auf ein Drittel, bei Kleinwagen sogar gegen Null fallen. Die FAZ rechnet mit dem Jahr 2023. Volvo will stattdessen laut dem Bericht auf Elektrofahrzeuge setzen.

Außer mit dem Diesel will Volvo den Flottenverbrauch mittels Elektrifizierung seiner Fahrzeuge senken.

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