Bibiana Steinhaus wird erste Bundesliga-Schiedsrichterin

Bibiana Steinhaus

Frankfurt/Main - DFB-Präsident Reinhard Grindel sieht den Aufstieg von Bibiana Steinhaus in die Gilde der Bundesliga-Schiedsrichter überaus positiv.

Die 38-Jährige gehört zu insgesamt vier Neulingen, die von der Saison 2017/18 an in der ersten Liga zum Einsatz kommen werden.

Die Bundesliga-Schiedsrichter werden ab der kommenden Saison mehr verdienen. Zu den bisherigen Höhepunkten in der Karriere der fünfmaligen Schiedsrichterin des Jahres zählen zudem Einsätze bei den Frauen-Weltmeisterschaften 2011 und 2015 sowie den Olympischen Spielen 2012 in London. Erst in der vergangenen Woche wurde sie auch für das Champions-League-Finale zwischen Olympique Lyon und Paris St. -Germain am 1. Juni in Cardiff nominiert.

Für Schiedsrichterchef Lutz Michael Fröhlich steht die Klasse der Unparteiischen außer Frage. "Es war eine turbulente Achterbahnfahrt der Gefühle". "Ich verfolge ihren Weg schon seit vielen Jahren und freue mich persönlich sehr für sie", sagte das Oberhaupt des Deutschen Fußball-Bundes.

Neben Steinhaus steigen auch die Zweitliga-Referees Martin Petersen, Sven Jablonski und Sören Storks in die Bundesliga auf.

"Diese Aufstockung versetzt uns noch stärker in die Lage, unsere nicht immer leichte Aufgabe im internationalen und nationalen Elitebereich noch professioneller, flexibler und unabhängiger erfüllen zu können", sagte Aktivensprecher Manuel Gräfe (hier die Hintergründe zu seiner umstrittenen Berufung als Referees des Abstiegs-Knallers Hamburg gegen Wolfsburg). Die sechs FIFA-Schiedsrichter der ersten Kategorie ("First class") bekommen in der neuen Saison 79 000 Euro (bislang 75 000 Euro). In der Spielzeit 2018/2019 wird diese Summe auf 80 000 Euro erhöht.

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