Delphi wird Entwicklungspartner der BMW-Kooperation

BMW-Konzernzentrale in München

Auch hat die Firma schon letztes Jahr mit Delphi bekannt gegeben, bis 2019 ein fertiges System für autonomes Fahren haben zu wollen.

"Wir haben diese Kooperation von Beginn an als nicht-exklusive Plattform für die Technologie der Zukunft konzipiert".

Die vier Partner haben sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam ein Kooperationsmodell aufzusetzen, das skalierbare Lösungen für die gesamte Automobilindustrie liefert.

Das bisherige Dreiergespann bestehend aus BMW, Intel und Mobileye bekommt Verstärkung: Delphi soll seine Expertise im Bereich des autonomen Fahrens und der Systemintegration einbringen, um die Kooperation in der Entwicklung und für den Einsatz in der Serie zu unterstützen. Bis 2021 wollen sie die ersten selbstfahrenden Autos auf der Straße haben.

BMW sagte in einer Erklärung am Dienstag, dass man zusammen mit Mobileye und Intel ein skalierbares selbstfahrendes System entwickelt habe, das von anderen Autobauern genutzt werden kann, um verschiedene Marken zu schaffen.

Die Kooperationspartner BMW Group, Intel und Mobileye haben Delphi als neuen Entwicklungspartner und Systemintegrator für ihre State-of-the-Art Plattform zum Autonomen Fahren angekündigt.

Die Aufnahme des Automobilzulieferers in die Kooperation begründen die Entwicklungspartner mit der entscheidenden Rolle, die Systemintegratoren wie Delphi zukomme, um die gemeinsame Lösung auf den Markt zu bringen und schnell mehrere Hersteller zu erreichen. Zudem könnte Delphi notwendige Hardware-Komponenten wie Sensoren bereitstellen oder für die spezifische Anpassung der Technik an die Kundenwünsche sorgen. Sie bündeln seitdem Know-How und Ressourcen, um das autonome Fahren weiter zu entwickeln.

Die drei bisherigen Kooperationspartner hatten ihr gemeinsames Projekt, durch das bis zum Jahr 2021 eine Serienproduktion hoch- und vollautomatisierter Autos möglich werden soll, im Sommer 2016 vorgestellt. Das skalierbare Endprodukt ist allerdings nicht alleine für BMW bestimmt, denn andere Fahrzeugentwickler und Hersteller sollen die Technologie zum einen adaptieren und zum anderen um markenspezifische Differenzierungen ergänzen können.

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