Novartis will in Basel 500 Stellen abbauen

Stellen-Angebote

Ausserdem werden Jobs von Basel nach Indien transferiert.

Novartis plant für etliche Personalrochaden.

Der Pharmakonzern Novartis forciert in der Schweiz und am Standort Basel die 2014 eingeleiteten, konzernweiten Restrukturierungsprozesse. Zwei Produktionsgebäude, die seit längerem nicht mehr ausgelastet waren, werden dicht gemacht, wie Novartis heute bekannt gibt. Aufgebaut wird in den Bereichen Medikamenten-Entwicklung sowie Produktion von technologisch anspruchsvollen Bio-Pharmaka. In dem Zusammenhang komme es auch andere Ländern zu Stellenkürzungen.

Auf der andern Seite will der Konzern in der Region Basel rund 350 neue Arbeitsplätze mit hoher Wertschöpfung schaffen. Die neu zu schaffenden Stellen wiederum werden vornehmlich in der Medikamentenentwicklung und der Herstellung innovativer Biologika sein.

Der Preis dieser Modernisierung, die durchaus auch als Bekenntnis von Novartis zum Standort Basel verstanden werden kann, ist ein Nettoabbau der Beschäftigung. Darauf wolle man sich künftig am Standort Basel verstärkt konzentrieren. Gleichzeitig sollen zur weiteren Stärkung der Innovationskraft und der Wettbewerbsfähigkeit in der Schweiz rund 350 Stellen im Hightech-Bereich neu geschaffen werden.

Zürich (ots) - Novartis hat den Abbau von 500 Stellen angekündigt. Am Donnerstagnachmittag wurde die Belegschaft informiert, und in der Folge wird man den Dialog und ein Konsultationsverfahren mit den Arbeitnehmervertretern einleiten. "Dazu gehören die Dienstleistungen durch ein Job Center zur Maximierung der internen und externen Wiedereinstellungen, ein Sozialplan sowie Regelungen für vorgezogene und freiwillige Pensionierungen", zählte der Manager die geplanten Hilfestellungen und Möglichkeiten auf. Novartis beschäftigt in der Schweiz rund 13'000 Menschen. Die Verlagerung soll bis Ende 2018 abgeschlossen sein. Es sei jedoch möglich, dass ein Teil davon weiterhin in der Novartis arbeiten könne. Die grösste NBS-Einheit findet sich in Hyderabad. Die Gewerkschaften kritisieren das: Damit werde der Produktions-Standort Schweiz geschwächt. Betroffenen solle Novartis Weiterbildungen, Trainings und eine neue Stelle anbieten.

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