Trump beginnt Auslandsreise - erste Station Saudi-Arabien

Donald Trump in Saudi-Arabien Zeremonie der königlichen Garde in Saudi-Arabien

US-Präsident Donald Trump ist zu seiner ersten Auslandsreise seit Amtsantritt abgeflogen. Die USA wollen im Kampf gegen den Terror mehr von Saudi-Arabien, die Scheichs erhoffen sich von Trump mehr eigene Beinfreiheit. Erste Station seiner neuntägigen Reise durch den Nahen Osten und Europa wird an diesem Wochenende Saudi-Arabien sein. Noch im Wahlkampf sagte er Sätze wie "der Islam hasst uns" oder die USA würden "bei der Verteidigung des saudischen Königreichs enorm viel Geld verlieren".

Der bevorstehende Besuch des US-Präsidenten Donald Trump nach Saudi-Arabien hat Riad bereits mehrere Dutzende Millionen US-Dollar gekostet. Der nächste Programmpunkt ist der NATO-Gipfel in Brüssel, wo Trump neben NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg und Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Rede halten wird. Bei Begegnungen mit den Golf-Arabern und bei einer Konferenz mit einem breiteren Forum islamischer Staaten von Niger bis Pakistan will Trump die Muslime und insbesondere die Araber dazu bringen, bei den Palästinensern die Bereitschaft zu Zugeständnissen an Israel zu wecken. Es heißt, er wolle sie aufrufen, eine friedvolle Botschaft des Islam zu verbreiten.

In Riad trifft Trump König Salman.

Dieser außenpolitische Ehrgeiz Trumps ist ein wichtiger Beweggrund für die Reise. Am Montag reist der US-Präsident weiter nach Jerusalem, wo u.a. Gespräche mit dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu und Präsident Reuven Rivlin geplant sind.

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