Chelsea Manning postet erstes Porträt nach Entlassung

Bisher gab es nur diese unscharfe Schwarz-Weiss-Aufnahme der Whistleblowerin

Was auch immer vor mir liegt ist wichtiger, als die Vergangenheit.

Chelsea Manning, die früher Bradley hieß, hatte Tausende Dokumente an die Enthüllungsplattform WikiLeaks weitergegeben und so eine Debatte über die Kriege in Afghanistan und im Irak ausgelöst. Neben Assange freuten sich auch viele Netzaktivisten rund um den Globus und Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International über das vorzeitige Ende von Mannings Haftstrafe.

Unmittelbar nach ihrer Entlassung erklärte sie diese Zeit sei "aufregend", aber auch "heikel" für sie.

Einen Tag nach der Urteilsverkündung im Jahr 2013 machte Manning bekannt, dass er sich seit seiner Kindheit als Frau fühlte und in Zukunft als Frau unter dem Namen Chelsea leben wolle. Im April 2014 genehmigte ein US-Gericht die Namensänderung. Zuvor hatte Manning bereits ein Foto ihrer Füße in Turnschuhen mit der Bildunterschrift "Erste Schritte in Freiheit" gepostet. Am Donnerstag veröffentlichte sie dann die erste Aufnahme, auf der sie selbst klar zu erkennen ist: Mit kurzem roten Haar, Lippenstift und angedeutetem Lächeln. "Okay, hier bin ich", schrieb sie unter dem hastag #HelloWorld. Der damalige US-Präsident Barack Obama hatte ihr im Januar den Strafnachlass gewährt.

In der Haft im US-Bundesstaat Kansas unternahm Manning zwei Suizidversuche. Zu ihren genauen Plänen nach der Haft wollten sich Manning oder ihre Anwälte zunächst nicht äußern. Sie forderten die Öffentlichkeit zugleich auf, das Recht auf Privatheit ihrer Mandantin zu respektieren.

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