Italien: Angriff im Mailänder Hauptbahnhof - Terrorismus?

Am Hauptbahnhof in Mailand gab es einen

Der Polizist und die Soldaten kamen mit Schnittverletzungen ins Spital.

Zunächst hatten Ermittler vermutet, dass es sich zwar nicht um eine spontane Aggression handelte, Terrorismus wurde zunächst als Tatmotiv aber ausgeschlossen.

Gegen den 20-jährigen Italo-Tunesier, der am Donnerstagabend bei einer Messerstich-Attacke drei Sicherheitskräfte im Mailänder Hauptbahnhof verletzt hat, laufen Ermittlungen wegen internationalem Terrorismus.

Die bisherigen Erkenntnisse deuten demnach vielmehr daraufhin, dass sich die Gewalt gegen die Kontrollen richtete.

Dennoch prüfen nun die Mailänder Anti-Terror-Staatsanwälte, ob der Mann Kontakte zu radikalen Kreisen hatte. Sein Facebook-Profil und seine Verbindungen würden untersucht, berichten italienische nachrichtenagenturen am Freitag unter Berufung auf die Behörden. Der Mann sei den Ordnungskräften bereits wegen Drogendelikten - auch am Hauptbahnhof - bekannt gewesen. Der Mann, geboren in Italien und mit einem tunesischen Vater, hatte gestern Abend zwei Messer bei sich und einen Polizisten und zwei Soldaten attackiert, als diese ihn bei einer Routinekontrolle angehalten hatten. Als er um seinen Ausweis gebeten wurde, zog er ein Messer aus der Tasche, mit dem er die drei Sicherheitskräfte - zwei Soldaten und einen Polizisten - angriff. Medien berichteten, es werde geprüft, ob der Mann auf Facebook den IS gelobt habe. Immer wieder weist Italien jedoch mutmaßliche Extremisten aus, die auch Kontakt zu Amri hatten.

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