Macron ruft Deutschland zu mehr Engagement bei Militäreinsatz in Mali auf

Offenbar wollte der neue französische Präsident Emmanuel Macron selbst auswählen welche Journalisten ihn bei seiner kurz bevorstehenden Mali Reise begleiten dürfen

Frankreichs neuer Staatspräsident Emmanuel Macron ist auf einem seiner ersten Staatsbesuche ins westafrikanische Mali gereist.

Macron besuchte französische Truppen in der nördlichen Stadt Gao.

Macron versicherte dem malischen Präsidenten Ibrahim Boubacar Keita, der vor vier Jahren begonnene Militäreinsatz werde fortgesetzt.

Macron limitiert den Pressepool Macron nahm am Freitag auf die Reise nach Gao nach ergänzenden Angaben der Nachrichtenagentur AFP 25 Journalisten mit. Etwa 4000 Soldaten haben die Franzosen in der Region stationiert, am Kampf gegen islamistische Terrorgruppen und örtliche Milizen sind zudem rund 800 Bundeswehrsoldaten beteiligt. Die Terrorbedrohung in Westafrika bedeute "klar ein Risiko für Europa", fügte der Präsident hinzu. Allein in Gao sind 1600 Soldaten stationiert.

Macron wurde in Mali von Aussenminister Jean-Yves Le Drian und Verteidigungsministerin Sylvie Goulard begleitet.

Nach Kritik französischer Medien und Journalistenvereinigungen bekennt sich der Élyséepalast zur Pressefreiheit.

In dem Brief, den auch die Organisation "Reporter ohne Grenzen" unterzeichnete, hieß es, der Élysée-Palast dürfe keinesfalls darüber entscheiden, "wer von uns über eine Reise berichtet und wer nicht, egal, um welches Thema es geht". Es sei nicht Sache des Präsidenten und seiner Mitarbeiter, über die internen Vorgänge bei Medienorganisationen, ihre Berichterstattung und ihre Herangehensweise zu entscheiden.

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