Mutmaßliche Islamisten in Berlin und Sachsen-Anhalt festgenommen

Ein Hinweisschild mit Bundesadler und dem Schriftzug

Der 30-jährige Abdulmalk A. habe im Frühjahr 2013 einen Soldaten der syrischen Regierungstruppen in seine Gewalt gebracht und ihn gezwungen, sein eigenes Grab auszuheben.

Die Bundesanwaltschaft hat in Berlin und Sachsen-Anhalt zwei mutmaßliche Mitglieder der Dschihadistenmiliz Dschabhat al-Nusra (JaN) festnehmen lassen. In Handschellen wird er später aus dem Zehngeschosser abgeführt und per Hubschrauber nach Karlsruhe zum Haftrichter geflogen. Inzwischen hat sie sich von Al Kaida getrennt und umbenannt.

Immer wieder melden die deutschen Justizbehörden, terrorverdächtige Personen aufgespürt und dingfest gemacht zu haben, die in Syrien an Kämpfen beteiligt waren und in den vergangenen beiden Jahren im Zuge der Flüchtlingswelle eingereist sind. Anschließend soll er ihm die Kehle durchgeschnitten haben.

Ein zweiter Syrer ist fast zeitgleich um 6 Uhr in einem Berliner Flüchtlingsheim im Stadtteil Köpenick festgenommen worden. Der 30-jährige Abdulmalk A. soll sich nach Angaben der Bundesanwaltschaft im Jahr 2012 im syrischen Bürgerkrieg einer zur Nusra-Front gehörenden Kampfeinheit anschlossen haben. Zeugen zufolge umstellten mehr als 60 Polizisten das Gelände des Containerheims. Laut Ermittlungen bekam er dort - nachdem er zunächst als Kämpfer an mehreren Kampfhandlungen teilgenommen hatte - von der Vereinigung die Aufgabe des Verwalters des Euphrat-Staudamms nahe der Stadt Tabka übertragen. Der Beschuldigte soll seit 2014 in dem Heim gelebt haben. "Hierdurch wollte er den Machtanspruch der Vereinigung in der Region durchsetzen", heißt es in einer Mitteilung der Bundesanwaltschaft. Sie wurde 2013 durch die Vereinten Nationen als Terrororganisation eingestuft.

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