Nach Wanna-Cry-Attacke: Microsoft rechnet mit NSA und US-Regierung ab

Twitter-Nutzer haben die Ransomware auch bei Rechnern der Deutschen Bahn entdeckt- hier in Wiesbaden

Eine weltweite Cyberattacke hatte am Freitag zehntausende Rechner befallen.

Die Wannacrypt-Exploits stammen Smith zufolge aus dem Arsenal des US-Geheimdiensts NSA und seien bei einem Diebstahl gemeinsam mit einer ganzen Reihe solcher Schadprogramme entwendet worden. Offenbar hatten Hacker die Schadsoftware, die für den Angriff genutzt wurde, von der NSA gestohlen. Insgesamt sollen etwa 200.000 Computer in 150 Ländern Opfer des Angriffs geworden sein. Microsoft-Präsident und Chefjurist Brad Smith hat jetzt in einem Blogeintrag der US-Regierung eine Mitschuld an dem durchschlagenden Erfolg des Angriffs gegeben. Dann hätten Kriminelle die NSA gehackt und sich deren Programme angeeignet.

Microsoft selbst hatte bereits im März dieses Jahres einen Sicherheitspatch für Windows Vista, Windows 7, Windows 8.1 sowie Windows 10 veröffentlicht und die kritische Sicherheitslücke geschlossen.

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