Russlands Präsident Putin will Notizen zu Trumps Gespräch mit Lawrow veröffentlichen

Russlands Präsident Putin will Notizen zu Trumps Gespräch mit Lawrow veröffentlichen

Putin sagte am Mittwoch in Sotschi vor Pressevertretern, er werde dem US-Kongress und dem Senat die Aufnahme aushändigen, wenn die Regierung in Washington damit einverstanden sei.

Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat seinen amerikanischen Amtskollegen Donald Trump im Weißen Haus besucht. "Der ist jetzt weg", sagte Trump demnach. Zur Vorbereitung der Visite telefonierten der US-Präsident und Israels Premier Benjamin Netanyahu miteinander, wie ein Sprecher von Netanyahus Büro am Mittwoch sagte. Putins Berater Juri Uschakow habe wenig später aber klar gestellt, dass es sich um eine schriftliche Aufzeichnung des Gesprächs handle, berichtete die Nachrichtenagentur weiter. Die Informationen waren laut Artikel der Washington Post innerhalb der US-Regierung als so empfindlich betrachtet worden, dass selbst vor den Verbündeten Details zurückgehalten wurden. Und der Informant war niemand anderes als Israel. Auffallend ist, wie willfährig einige Regierungsangestellte gegenüber Journalisten über eigentlich streng geheime Vorgänge im Weissen Haus plaudern - so gelang es den führenden Zeitungen in Washington innerhalb kurzer Zeit, mit Hilfe von anonymen Quellen den "Post"-Artikel zu bestätigen".

Trump hatte die Tatsache an sich auf Twitter nicht bestritten.

Trump twitterte Dienstag, er habe jedes Recht, solche Informationen weiterzugeben. Weitere Links zum Thema In US-Medien wurde Trump unterstellt, mit den Informationen geprahlt zu haben. Die Vorwürfe treffen den Präsidenten zu einer Zeit, in der er wegen der Entlassung des FBI-Direktors James Comey ohnehin unter Druck steht.

Trump hatte sich in der vergangenen Woche mit dem russischen Botschafter Sergej Kislyak und dem russischen Außenminister Sergej Lawrow im Weißen Haus getroffen. Flynn sei "ein guter Kerl".

Flynn hatte im Februar nach weniger als einem Monat im Amt als nationaler Sicherheitsberater zurücktreten müssen, weil er noch vor dem Amtsantritt Trumps mit dem russischen Botschafter Gespräche über US-Sanktionen gegen Russland geführt und dies verheimlicht hatte.

Comey sei so entsetzt über diese Aufforderung gewesen, dass er den Inhalt des Gesprächs in einem Memo festgehalten habe, meldete der Fernsehsender CNN. Die Flynn-Affäre ist die bisherige Spitze mannigfaltiger Vorwürfe, Trumps Wahlkampfteam habe gemeinsame Sache mit Russland gemacht.

Der Präsident habe den "größten Respekt für unsere Strafverfolgungsbehörden und alle Ermittlungen", wurde der Regierungsvertreter weiter zitiert.

Sowohl die Zeitung als auch die Agenturen berufen sich auf ein Gesprächsprotokoll, das Comey von seinem Treffen mit dem Präsidenten verfasst haben soll.

Das Weisse Haus wies den Bericht als "falsch" zurück. Die Informationen, die Trump geteilt habe, seien "völlig angemessen" gewesen.

Unter das Foto, das Trump, Lawrow und Kisljak im fröhlichen Gespräch zeigt, hat der Satiriker des New Yorker "Three Russian spies in the Oval Office" geschrieben.

Kritiker werfen Trump nun die Missachtung der Gewaltenteilung und eine unrechtmäßige Einmischung in ein Ermittlungsverfahren vor.

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