Trump in Riad zu erstem Auslandsbesuch als US-Präsident gelandet

Donald Trump und Ägyptens Präsident Abdel Fattah al Sisi während eines Treffens in Saudi-Arabien

Am Samstag wird Trump in Saudi-Arabien erwartet, einem wichtigen Alliierten der USA im Nahen Osten. Bei den Kontakten in Israel wird der US-Präsident mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas sich treffen.

Inmitten einer Kette innenpolitischer Skandale bricht US-Präsident Donald Trump an diesem Freitag zu seiner ersten Auslandsreise auf.

Michelle Obama, Ehefrau des amerikanischen Ex-Präsidenten Barack Obama, hatte im Januar 2015 bei Saudis für Empörung gesorgt, als sie bei einem Besuch in Riad ebenfalls mit offenen Haaren auftrat.

Aber Trump ist nicht Obama. Noch im Wahlkampf sagte er Sätze wie "der Islam hasst uns" oder die USA würden "bei der Verteidigung des saudischen Königreichs enorm viel Geld verlieren". Diesen Vorschusslorbeeren muss Trump nun gerecht werden. Zum einen will er die Zusammenarbeit mit den Golf-Staaten gegen den Islamischen Staat (IS) und gegen den wachsenden Einfluss des schiitischen Iran stärken.

Am Sonntag wird Trump zunächst an einem Gipfel des Golfkooperationsrates, einem Bündnis mehrerer Golfstaaten unter Führung Riads, teilnehmen.

Trump will auch um die Unterstützung der Muslime für den Nahost-Friedensprozess werben. Trump will morgen in Riad eine Rede vor mehr als 50 Staats- und Regierungschefs aus mehrheitlich muslimischen Ländern halten. Trump sagte, es sei "eine grosse Ehre", dort zu sein. Aber große Erfolgsaussichten misst er dem Präsidenten nicht zu.

Einer Meldung in der US-Presse zufolge habe Trumps orthodox-jüdischer Schwiegersohn und seine Tochter vor Reiseantritt eine Erlaubnis vom Rabbiner erbeten.

Trump tweeter vor Reiseantritt, er unternehme die Visiten, um die Interessen der US-Bürger zu schützen.

Als er mit seiner Frau Melania aus der Air Force One stieg, ließ sich Donald Trump den Druck durch die heimischen Probleme nicht anmerken. Kushner hat nach Einschätzung von Diplomaten ein enges Verhältnis zum stellvertretenden saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman entwickelt. Am Montag fliegt Trump weiter nach Tel Aviv. Verbunden mit Gipfeltreffen der Nato und der G7 hat die Reise aber einen eher geostrategischen als einen religiösen Charakter.

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