Trump will Comey nicht gedrängt haben

Der ehemalige FBI-Chef James Comey will vor dem Geheimdienstausschuss des Senats aussagen

Trump wirkte müde und gereizt - und verwickelte sich immer tiefer in Widersprüche. Er wies aber auch darauf hin, dass es keine Hinweise darauf gäbe, dass sich sein Wahlkampfteam mit "ausländischen Einheiten" verschworen habe. "Ich denke, wir haben ein sehr, sehr geteiltes Land, deshalb, und wegen vieler anderer Dinge". Die "Washington Post" meldete, Mueller wolle seinen ehemaligen Stabschef beim FBI, Aaron Zebley, und den an den Ermittlungen zum Watergate-Skandal beteiligten Ex-Staatsanwalt James Quarles in sein Team aufnehmen. Es war eine Lüge über ein Telefonat mit dem Botschafter, die Sicherheitsberater Michael Flynn zu Fall brachte. Die Einsetzung des Ermittlers sei "ein Albtraum für Trump", glaubt die "New York Times". "Total lächerlich, das denken alle", sagt Trump.

Dass es der Vizeminister war, der zur Tat schritt, liegt an der eingeschränkten Handlungsfähigkeit seines Vorgesetzten.

Legendär ist ihre gemeinsame Bettkantendiplomatie: Mueller als FBI-Chef und Comey als damaliger Vize-Justizminister durchwachten im März 2004 gemeinsam eine Nacht am Krankenbett des frisch operierten Justizministers, um zu verhindern, dass Bush ihm die Unterschrift zur Verlängerung eines rechtlich umstrittenen Abhörprogramms abnötigte.

"Er hatte diesen schwachen Auftritt an einem Mittwoch". Die Ernennung Robert Muellers schade den USA erheblich, sagte Trump in einem Briefing mit mehreren Nachrichtensprechern.

"Die Berufung ist ein richtiger Schritt", erklärte auch Bernie Sanders, Fraktionsmitglied der Demokraten und Senator von Vermont: Er sei jetzt zuversichtlich, dass man der Russland-Verstrickung auf den Grund komme.

Trump sprach offenbar von einer Aussage Comeys vor einem Ausschuss am 3. Mai, der ein Mittwoch war.

Trump sagte dann aber später in einem Fernsehinterview, dass er die Entlassung Comeys unabhängig von Rosensteins Memo geplant habe, und nannte als Begründung die FBI-Ermittlungen zur Russland-Affäre. Wegen der Russland-Verdächtigungen "haben wir ein sehr gespaltenes Land", sagte er.

Kritiker befürchten, Trump habe Comey nur entlassen, weil dieser die Russland-Verbindungen von Trumps Wahlkampfteam untersuchte.

Beim Betreten des Offices, wo das Treffen erfolgte, habe Comey bemerkt, dass die Gardine genau die gleiche Farbe wie sein Anzug habe, und so habe er versucht, damit zu "verschmelzen", um für Trump so gut wie unbeachtet zu bleiben. Es wurde erst informiert, als die Personalie beschlossene Sache war, eine halbe Stunde bevor Rosenstein damit an die Öffentlichkeit ging. Mit der Ernennung trug Vizejustizminister Rod Rosenstein den Sorgen Rechnung, dass nach dem überraschenden Rauswurf von FBI-Chef James Comey durch Trump in der vergangenen Woche die Unabhängigkeit der Ermittlungen gefährdet sein könnte. So stellt es zumindest der demokratische Senator Dick Durbin dar. Das Magazin "Politico" meldete, in einigen Kreisen der Republikaner werde bereits über eine Amtsübernahme des konservativen Vizepräsidenten Mike Pence nach einem möglichen Ausscheiden von Trump spekuliert. Er verdächtigt Trump, den stellvertretenden Justizminister beauftragt zu haben, dieses Schreiben zu verfassen - um damit den Rausschmiss von Comey zu rechtfertigen.

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