Unwetter vor allem in Bayern und Thüringen

Der Regionalzug entgleiste in der Nähe von Jena mehrere Menschen wurden verletzt

Am Freitagabend entgleiste ein Regionalzug in Ostthüringen. Es gab mehrere Leichtverletzte - nach Angaben des Lagezentrums der Thüringer Polizei sieben Menschen, nach Erkenntnissen der Bahn acht. Der Regionalexpress war von Glauchau in Sachsen nach Göttingen in Niedersachsen unterwegs. Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Bahn um 19.29 Uhr zwischen Papiermühle und Stadtroda.

Der Zugverkehr auf dem betroffenen Streckeabschnitt zwischen Hermsdorf und Stadtroda wurde unterbrochen.

Heftige Unwetter haben am Freitag in erster Linie Teile Bayerns und Thüringens heimgesucht. Viele Straßen wurden überschwemmt - auch Bundesstraßen und Autobahnen.

In Rudolstadt in Thüringen sammelten sich Wassermassen. Daraufhin habe es einen Stromausfall in der Gemeinde Schürensöhlen sowie in Bad Oldesloe (Kreis Stormarn) und Reinfeld gegeben, wie ein Sprecher der Feuerwehr mitteilte. Keller liefen voll, Autos konnten die Bundesstraße 85 nicht mehr befahren. Ein Foto zeigte, wie ein Feuerwehrmann versuchte, einen Abfluss freizumachen. Die Kunden hätten den Markt rechtzeitig verlassen können, hieß es aus dem Lagezentrum.

Insgesamt war das Wetter in Deutschland am Freitag zweigeteilt: Im Westen wurden nur etwa 15 bis 20 Grad erreicht, in der Osthälfte herrschten bei strahlendem Sonnenschein bis zu 30 Grad. Vor allem im Osten wurden für den Monat Mai extrem hohe Temperaturen gemessen - zum Beispiel 30,7 Grad in Berlin-Tegel, 30,5 Grad in Potsdam. Es folgten lokal kräftige Gewitter mit heftigem Starkregen. Mitunter seien bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter niedergegangen, auch Hagel. "Es war durchaus ein kräftiges Gewitter", berichtete ein DWD-Meteorologe. Das Unwetter hinterließ auch in anderen Teilen Deutschlands seine Spuren.

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