Adler geht - Gisdol: "Brauchen eine hungrige Mannschaft"

Rene Adler

Nun gibt es Klarheit in der Torwartfrage: René Adler wird seinen zum 30. Juni auslaufenden Vertrag beim HSV nicht verlängern.

Nachdem der HSV sich am letzten Spieltag durch einen Siegtreffer kurz vor Abpfiff vor der Relegation retten konnte, fällt dem Keeper die Entscheidung besonders schwer. Dieser wechselte 2016 vom SV Darmstadt zum HSV.

Auf Facebook meldete sich der in Leipzig geborene Keeper mit dem Satz "Ich möchte, dass ihr es zuerst von mir erfahrt" zu Wort. Wohin es den gebürtigen Leipziger zieht, steht noch nicht fest. "Ich habe keinen Plan B", schrieb Adler, "es fanden noch keine Gespräche mit anderen Vereinen statt".

Wäre Adler (2,7 Mio Jahresgehalt) beim HSV geblieben, hätte er deutliche Gehaltseinbußen hinnehmen müssen. Schon vor Wochen hatte Adler angedeutet, dass dies ein Grund für ein Ende der Zusammenarbeit sein könnte. "Wenn jemand sagt, arbeite nur noch für die Hälfte, fragst du dich auch erst einmal - warum?"

Hamburg sei "meine Heimat geworden und wird es auch nach meiner sportlichen Karriere sein".

Trainer Markus Gisdol hatte trotz der Last-Minute-Rettung gegen den VfL Wolfsburg (2:1) Veränderungen in seinem Kader angekündigt. Eine zentrale wird nun auf der Torhüter-Position erfolgen, wo Christian Mathenia, der den bisherigen Stammkeeper Adler zuletzt gut vertreten hatte, als künftige Nummer eins gehandelt wird. "Papa würde gerne hierbleiben". Bayer signalisierte Bereitschaft für den Transfer.

Man wolle über die Personalie reden, sagte Sportchef Rudi Völler. Gisdol legte Grundsätze fest für den Umbruch: "Wir müssen uns in die Richtung entwickeln, dass die Jungs, die bei uns im Verein spielen, mit großem Stolz unser Wappen tragen, dass der HSV etwas Besonderes ist".

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