Erste Auslandsreise von Donald Trump: USA und Saudi-Arabien besiegeln

Willkommener Gast

US-Präsident Donald Trump hat am zweiten Tag seines Besuchs in Saudi-Arabien Staatsführer der arabischen Welt getroffen.

Die Staaten müssten sicherstellen, "dass Terroristen keinen sicheren Ort auf Ihrem Staatsgebiet finden", sagte der US-Präsident beim US-islamischen Gipfel in der saudischen Hauptstadt Riad. Ein Drittel des Volumens der Abkommen machen Militärgüter für Saudi-Arabien aus.

Trump will sich bei seinem Besuch in Israel und den Palästinensergebieten für einen Neustart von Friedensgesprächen einsetzen.

Zu den Abkommen zählt auch ein Deal über sechs Milliarden Dollar zur Montage von 150 Black-Hawk-Hubschraubern des US-Rüstungsbetriebs Lockheed Martin in Saudi-Arabien.

Er bringe eine Botschaft "der Freundschaft, der Hoffnung und der Liebe", sagte Trump, der für seinen Einreisebann gegen Bewohner von muslimischen Staaten massiv kritisiert worden war.

"Wir sind nicht hier, um gute Ratschläge zu erteilen". Zu der Veranstaltung sind Dutzende Staatschefs aus dem Nahen und Mittleren Osten sowie aus Afrika eingeladen worden, unter anderem die Präsidenten von Ägypten, Tunesien, Afghanistan, die Herrscher der Golfstaaten sowie Palästinenserpräsident Mahmud Abbas. Vielmehr müssten sie selbst ernsthaft gegen die "Krise des islamistischen Extremismus" vorgehen. "Wir sind nicht hier, um den Menschen zu erzählen, wie sie zu leben, was sie zu tun, wer sie zu sein oder wie sie ihren Glauben auszuüben haben", so Trump. Es gehe nicht um einen Kampf zwischen Religionen oder Zivilisationen, sondern zwischen "barbarischen Kriminellen" und "anständigen Menschen".

Scharfe Kritik übte Trump am Iran, der nicht zum Gipfel geladen worden war. Teheran finanziere Waffen und bilde Terroristen aus. Die iranische Regierung spreche offen über Massenmord, die Vernichtung Israels und den Tod für Amerika.

Solange das "iranische Regime" nicht bereit sei, ein "Partner für Frieden" zu sein, müssten alle Nationen zusammenarbeiten, um es zu isolieren. In Syrien und im Jemen unterstützen beide Staaten unterschiedliche Bürgerkriegsparteien. Trotz der strengen islamischen Sitten in Saudi-Arabien verzichteten Melania und Ivanka Trump beide auf ein Kopftuch. Nach der Landung der Präsidentenmaschine Air Force One schritt er mit seiner Frau Melania über einen roten Teppich und begrüßte den saudi-arabischen König Salman per Handschlag.

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