International: Sieg in Rom: Zverev schafft gegen Djokovic die Sensation

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Der Sohn des gleichnamigen ehemaligen sowjetischen Profis und Bruder von Mischa Zverev ist der erste in den Neunzigerjahren geborene Spieler, der ein ATP-1000-Turnier gewonnen hat. Der 20-jährige Hamburger schafft damit in der Weltrangliste den Sprung in die Top Ten - als erster Deutscher seit Tommy Haas im Jahr 2007.

Allen voran Nadal-Bezwinger Dominic Thiem (23, Ö) und Alexander Zverev (20, De). Nie ließ er Djokovic in die Nähe eines Breaks kommen, er entnervte und entzauberte den "Robotovic a.D." unter anderem mit seinem effektiven zweiten Aufschlag. "Ich versuche, Match für Match zu spielen und mich zu entwickeln", sagte Zverev. Trotzdem räumte er ein: "Zu Beginn der Woche hätte ich mir nicht träumen lassen, das Turnier zu gewinnen". Zverev verwandelte nach 1:57 Stunden seinen dritten Matchball. Eine Erklärung für seine Niederlage habe er nicht, Zverev habe einfach "ein großartiges Spiel" gezeigt, sagte der Serbe, der am Montag 30 Jahre alt wird.

Während Djokovic mit der ersten Final-Niederlage gegen einen jüngeren Spieler überhaupt zurechtkommen musste, hatte er große Neuigkeiten für die Tennis-Welt. Ein Sieg im Rom-Finale würde ihn nicht weiter nach oben bringen - der Punktabstand zu Thiem ist zu groß. "Viele weitere Titel werden folgen", schrieb Becker bei Twitter.

Kuriose Konstellation: Spielt Zverev weiter auf diesem Level, könnte er sich tatsächlich für das "ATP World Tour-Final" in London qualifizieren. Den letzten seiner bisher drei Titel gewann er gerade erst in München. Im Finale des fünften Saison-Masters fertigte Zverev den Weltranglistenzweiten Novak Djokovic (Serbien) in 81 Minuten mit 6:4, 6:3 ab und ließ den langjährigen Branchenprimus phasenweise wie einen Lehrling aussehen.

Die Sandplatzveranstaltung in Rom war mit knapp 4,3 Millionen Euro dotiert und der letzte große Test vor den French Open in Paris, die am kommenden Sonntag beginnen.

Im ersten Satz reichte Zverev das Break zum 1:0, im zweiten Durchgang nahm er Djokovic zum 2:1 und 6:3 gleich zweimal den Aufschlag ab.

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