International: US-Präsident Trump setzt Besuch in Saudi-Arabien fort

Trump in Saudi Arabien

Jerusalem - US-Präsident Donald Trump beginnt heute seinen ersten Besuch in Israel und den Palästinensergebieten. Die Staaten müssten sicherstellen, "dass Terroristen keinen sicheren Ort auf ihrem Staatsgebiet finden".

Trump war am Samstagmorgen begleitet von seiner Frau Melania, seiner Tochter Ivanka und ihrem Mann Jared Kushner in der saudischen Hauptstadt Riad zum Auftakt seiner ersten Auslandsreise im Amt angekommen. Er sagte, dass die Terroranschläge vom 11. September 2001 vom "engstirnigen Hass einer kleinen Gruppe" ausgingen und nichts mit dem tiefen Glauben einer Milliarde Menschen gemein hätten. Über einen Zeitraum von zehn Jahren soll Saudi-Arabien sogar Waffen im Wert von etwa 350 Milliarden Dollar aus den USA kaufen.

Der Monarch bestritt in seiner Rede zu Beginn des Gipfeltreffens jede Verantwortung der arabischen Staaten für die Verbreitung des Terrorismus. Er sagte, der Iran sei seit der Revolution von 1979 die "Speerspitze" des Terrorismus. Das sunnitische Saudi-Arabien und der schiitische Iran sind Erzrivalen in der Region. Beide Staaten unterstützen in Syrien und im Jemen unterschiedliche Bürgerkriegsparteien.

Saudi-Arabien und andere Golfstaaten sahen sich in der Vergangenheit der Kritik ausgesetzt, dass aus ihren Ländern Terrorgruppen wie der Islamische Staat (IS) finanziert werden.

Der Gast aus Washington sagte, er komme mit einer Botschaft von "Freundschaft, Hoffnung und Liebe". Im Gegenzug lobte er das religiös-ideologisch in der Steinzeit verharrende Königreich als Licht in einer vom Terrorismus verdunkelten Region.

Vor seiner Rede traf sich der US-Präsident mit mehreren arabischen Staatschefs. Er nahm eine Einladung des ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi an, das Land am Nil bald zu besuchen. Bei seinem Treffen mit Bahrains König Hamad bin Isa al-Khalifa erklärte er, die USA und der Golfstaat hätten viel gemeinsam. Trumps Auslandsreise wird in den USA von neuen Entwicklungen in der Russland-Affäre überschattet. In der Öffentlichkeit sollen sie sich von Kopf bis Fuß verschleiern.

Der US-Präsident war in der Vergangenheit wiederholt mit anti- islamischen Äußerungen aufgefallen. Weitere Stationen sind in den kommenden Tagen das palästinensische Westjordanland, der Vatikan, Brüssel sowie der G7-Gipfel auf Sizilien.

US-Präsident Donald Trump mit einem traditionellen Schwert bei einer Willkommenszeremonie im Murabba-Palast in Riad.

Das Trump-Team hat damit nach Einschätzung der "New York Times" klargemacht, dass es bereit sei, Unterdrückung in Saudi-Arabien und anderen Golfstaaten öffentlich zu übersehen, solange diese Staaten Verbündete seien - auf Gebieten, die für Trump besonders zählten wie Sicherheit und Wirtschaft.

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