"Kampf zwischen Gut und Böse": Trump fordert stärkeren Einsatz gegen Terror

US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania Trump gehen in Riad von Bord

Donald Trump ruft die arabischen Staaten zum Kampf gegen "die Krise durch den islamischen Extremismus" auf.

"Dies ist kein Kampf zwischen verschiedenen Religionen", heißt es in dem Manuskript, das das Weiße Haus in Teilen veröffentlichte. In seiner Rede im saudi-arabischen Riad sagte der US-Präsident, der Kampf werde "nicht zwischen verschiedenen Religionen, verschiedenen Glaubensgemeinschaften, verschiedenen Geschlechtern oder verschiedenen Zivilisationen" geführt, sondern sei "ein Kampf zwischen Gut und Böse". Zum Auftakt von Trumps erster Auslandsreise als Präsident schlossen die USA und Saudi-Arabien mehrere milliardenschwere Abkommen. Vielmehr handele es sich um einen "Kampf zwischen barbarischen Verbrechern, die Menschenleben auslöschen wollen, und anständigen Leuten aller Religionen, die es schützen wollen". "Wenn Ihr den Pfad des Terrors wählt, wird Euer Leben leer und Euer Leben kurz sein".

Am Nachmittag will Trump dort eine lang erwartete Grundsatzrede über den Islam halten. Die Nationen des Nahen Ostens müssten entscheiden, "welche Art der Zukunft sie für sich, für ihre Länder und für ihre Kinder wollen".

Nach vorab verbreiteten Redeauszügen bietet Trump den islamischen Staaten beim Gipfel eine Partnerschaft an, fordert sie aber zugleich zu mehr Engagement im Kampf gegen den islamistischen Terrorismus auf. Beide Länder habne sich auf ein Waffengeschäft mit einem Volumen über 110 Milliarden Dollar geeinigt. Über einen Zeitraum von zehn Jahren soll Saudi-Arabien sogar Waffen im Wert von etwa 350 Milliarden Dollar aus den USA kaufen.

Donald Trump bei der Willkommenszeremonie im Murabba-Palast in Riad. Ivanka Trump zeigte sich den Fotografen im Königspalast dagegen mit offenen Haaren.

Am Sonntag traf Trump sich in Riad zudem mit seinem ägyptischen Kollegen Abdel Fattah al-Sisi und kündigte an, "bald" nach Ägypten reisen zu wollen. Anschließend wird er nach Israel und in die Palästinensergebiete weiterreisen.

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