VfB und Hannover am Ziel - Würzburg steigt ab, 1860 bangt

Hannes Wolf will bald Bundesligaluft schnuppern

VfB Stuttgart - Würzburger Kickers (Sonntag, 15.30 Uhr): Nach zuvor sieben Spielen ohne Niederlage kassierten die Stuttgarter zuletzt ein 0:1 in Hannover. Die Niedersachsen besiegelten am 34. Spieltag mit einem 1:1 (0:0) beim SV Sandhausen letzte Restzweifel an der Rückkehr ins Oberhaus.

In Stuttgart sorgte Matthias Zimmermann (32.) mit einem Traumtor aus 25. Metern erstmals für Jubelarien auf den mit 60.000 Zuschauern ausverkauften Rängen, ehe VfB-Torjäger Simon Terodde (59., 80.) mit seinen Saisontreffer 24 und 25 endgültig alles klar machte und sich selbst zum Zweitliga-Torschützenkönig der Saison 2016/17 krönte.

Fast 100.000 Anhänger feierten Zweitligameister VfB Stuttgart und seine Aufstiegshelden, 10.000 Fans von Hannover 96 jubelten in Sandhausen. Den Ostwestfalen reichte eine Woche nach dem 6:0-Erfolg gegen Braunschweig ein 1:1 beim Tabellenfünften Dynamo Dresden. Am letzten Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga reichte Eintracht Braunschweig das 2:1 gegen den KSC nicht mehr, um noch an den beiden Top-Clubs vorbeizuziehen. Julian Börner erzielte nach 0:1-Rückstand den wichtigen Ausgleich für die Gäste.

Anders als die Nürnberger plagte die Lauterer noch eine Restabstiegsangst bei nur zwei Punkten Vorsprung auf Bielefeld und 1860.

Die Eintracht trifft nun in der Relegation auf den VfL Wolfsburg. Spannend ging es im Tabellenkeller zu: 1860 München kassierte beim 1:2 in Heidenheim zwei späte Tore und muss in die Relegation gegen Regensburg.

Für Kaiserslautern gelang Daniel Halfar (21.) der erlösende Treffer gegen Nürnberg, für Düsseldorf beseitigte Christian Gartner (39.) die letzten Zweifel am Klassenerhalt. Die Mannschaft von Trainer Vitor Pereira unterlag beim 1. FC Heidenheim trotz 1:0-Führung noch mit 1:2 und muss weiterhin um den Klassenverbleib bangen. Absteiger Würzburg zeigte mit Goalie Jörg Siebenhandl zwar große Gegenwehr, hätte aber gewinnen müssen, um in der Liga zu bleiben. Am Stuttgarter Sieg änderte auch der zwischenzeitliche Anschlusstreffer von Tobias Schröck nichts mehr (78.). Levent Aycicek vergab in der zweiten Hälfte aus kurzer Distanz die bis dahin beste Chance für 1860, ehe Stefan Aigner nach einem Eckball zum 1:0 traf (62.).

VfL Bochum - FC St.

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