Aussage von Ex-FBI-Chef Comey verschoben

Zeremonie

Seine Aussage vor dem Untersuchungsausschuss des Repräsentantenhauses wird deshalb verschoben. Und zu Hause, in Washington, reißen die Vorwürfe nicht ab.

Bei einem Treffen mit Russlands Außenminister Sergej Lawrow habe der US-Präsident erklärt, der Rauswurf von FBI-Chef James Comey habe Druck aus den Ermittlungen wegen der angeblichen Verstrickungen des Trump-Wahlkampflagers mit Russland genommen, berichtete die "New York Times".

JerusalemBei seinem Besuch im Nahen Osten wird US-Präsident Donald Trump am (heutigen) Dienstag Palästinenserpräsident Mahmud Abbas im Westjordanland treffen. "Ich habe gerade den FBI-Chef gefeuert". "Ich habe wegen Russland einen großen Druck verspürt".

Neue Vorwürfe gegen US-Präsident Trump: Laut 'Washington Post' hat Trump im März zwei führende Geheimdienstvertreter aufgefordert, sich öffentlich gegen die Ermittlungen im Zusammenhang mit der Russland-Affäre zu positionieren.

. "Der ist jetzt weg", wird Trump zitiert. In einem Statement soll er sich darüber beklagt haben, dass die Politisierung der Ermittlungen "unnötigen Druck" auf den Präsidenten aufgebaut habe. Die "Washington Post" beruft sich in ihrem Bericht auf übereinstimmende Angaben von Behördenvertretern. Er oder sie werde als Person von besonderem Interesse eingestuft, heißt es in dem Bericht.

"Ich habe gerade den Chef des FBI gefeuert", sagte Trump der "New York Times" zufolge im Oval Office des Weißen Hauses zu Lawrow und dem russischen US-Botschafter Sergej Kisljak. Trump hatte die Aufnahme der Untersuchungen verurteilt.

Die "Washington Post" schrieb, die Ermittler seien nach wie vor stark interessiert an Personen, die Einfluss in Trumps Wahlkampfteam und der Regierung hatten, aber nun kein Teil mehr davon seien, darunter der ehemalige Sicherheitsberater Michael Flynn und Trumps früherer Wahlkampfchef Paul Manafort. Das betreffende Gespräch zwischen Trump und Comey soll am Tag nach Flynns Rücktritt im Februar stattgefunden haben. Auf einer Pressekonferenz bestritt der Präsident das allerdings: "Nein". Auf die entsprechende Frage eines Journalisten antwortete Trump: "Nein, nächste Frage".

Trump kritisierte auch die Einsetzung eines Sonderermittlers in der Affäre.

"Ich glaube, dass es unserem Land furchtbar schadet", sagte Trump. So sehr, dass er zwei hochrangige Geheimdienstler zu einer Aussage gedrängt haben soll. Inzwischen beschäftigt sich mit Comeys Amtsvorgänger Robert Mueller ein Sonderermittler mit dem Fall.

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