Beratungen über Sanktionen: Vereinte Nationen verurteilen Nordkoreas Raketentest

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un inspiziert eine Langstreckenrakete vom Typ Hwasong-12

Haley wies zudem darauf hin, dass Nordkoreas Raketen immer näher an Russland heranreichten. Besonders für die neue südkoreanische Führung ist das ein Schlag ins Gesicht. Man betone, dass Nordkorea "diese Provokation kurz nach dem Antritt der neuen Regierung unternommen" habe, erklärte das Außenministerium. Japan, Frankreich und Deutschland schlossen sich an.

Nordkorea treibt die Entwicklung von Raketen voran, die nicht nur Südkorea und Japan treffen, sondern auch einen atomaren Sprengkopf bis in die USA tragen können. Das russische Verteidigungsministerium erklärte, die Rakete sei 500 Kilometer von seiner Grenze entfernt niedergegangen und habe keine Bedrohung dargestellt. Ähnlich hatte sich Nordkorea nach dem Test einer Mittelstreckenrakete eines anderen Typs im Februar geäußert.

Neuer Raketentyp mit größerer Reichweite? Der UN-Sicherheitsrat verurteilte den Test einstimmig und drohte mit zusätzlichen Sanktionen, sollte Nordkorea weitere solche Aktionen folgen lassen. Nach Angaben der südkoreanischen Armee wurde die Rakete in Kusong im Nordwesten des abgeschotteten Nachbarlandes abgefeuert.

Die Rakete sei etwa 700 Kilometer weit geflogen. Die Flugbahn sei nicht "im Einklang mit einer Interkontinentalrakete" gewesen, teilte das US-Pazifikkommando mit. Während die USA mit der Entsendung eines Flugzeugträgerverbandes den Druck auf Nordkorea erhöhten, hatte Moon den Wunsch geäußert, zur "Sonnenscheinpolitik" der Entspannung mit Nordkorea zurückzukehren. Im Gegensatz zu seinen beiden konservativen Amtsvorgängern befürwortet der seit Mittwoch amtierende Moon einen Dialog mit dem verfeindeten Nachbarn im Norden. Die USA befürchten, dass Nordkorea eines Tages über Atomraketen verfügt, die auch das amerikanische Festland erreichen könnten. Nordkorea sei viel zu lange eine offenkundige Bedrohung gewesen. China rief alle Parteien zur Zurückhaltung auf, um die Spannungen in der Region nicht zu verschärfen. Als Reaktion auf die jüngsten Raketentests verhandeln die USA Diplomatenkreisen zufolge mit China auch über eine Verschärfung von Strafmaßnahmen der Vereinten Nationen (UN).

US-Präsident Donald Trump hatte mehrfach mit Alleingängen im Konflikt mit Pjöngjang gedroht. Seine Regierung schloss auch ein militärisches Vorgehen wegen des nordkoreanischen Atom- und Raketenprogramms nicht aus.

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