Ex-CIA-Chef bestätigt: Trumps Wahlkampfteam hatte Kontakte zu Russland

Trump gerät wegen seiner Russland-Kontakte weiter unter Druck | Neuer

Nun wartet der US-Senat auf die Stellungnahme: Ex-FBI-Chef Comey könnte die Schlinge für Trump noch weiter zuziehen. Trump hat eine russische Einflussnahme zu seinen Gunsten stets in Abrede gestellt. Durch Verbindungen zum Team von US-Präsident Trump?

Nach einem Bericht der Zeitung "Washington Post" bat Trump zwei hochrangige Geheimdienstchefs, ihn öffentlich von Vorwürfen der Russland-Verstrickung freizusprechen. Im Konflikt um Nordkoreas Atomwaffen verlegten die USA eine Trägergruppe vor die Küste Koreas.

Am Mittwoch stand eigentlich eine weitere Aussage auf dem Programm, die die brisanten Vorwürfe gegen Trump weiter verschärfen könnte: Der frühere FBI-Chef James Comey war vor den Aufsichtsausschuss des US-Repräsentantenhauses geladen. In einem Interview gab Trump freimütig zu, dass das der Grund für die Entlassung sei. Der stellvrtretende Justizminister Rod Rosenstein hat deswegen einen unabhängigen Sonderermittler ernannt.

Der ehemalige CIA-Chef Brennan hat vor dem Geheimdienstausschuss des US-Abgeordnetenhauses ausgesagt.

Auf die Frage, ob Trump persönlich Kontakte zu russischen Regierungsstellen unterhalten habe, sagte Brennan: "Darüber kann ich in öffentlicher Sitzung nicht reden". Er betonte außerdem, dass nicht sicher sei, ob die Kontakte zwischen Wahlkampfteam und russischer Seite tatsächlich zu einer Zusammenarbeit geführt hätten. Die Informationen hatten jedoch für die CIA eine ausreichende Basis dargestellt, um genauer hinzusehen. Die geheimdienstlich erlangten Informationen seien an die Bundespolizei FBI als zuständige Ermittlungsbehörde weitergegeben worden.

Der US-Kongress geht Berichten nach, Russland habe versucht, die Wahl am 8. November zu beeinflussen. Der ehemalige Geheimdienstchef schätzt das als ernste Bedrohung ein. Dabei geht es um eine mutmaßliche Einmischung Russlands in die US-Präsidentenwahl vom vergangenen Jahr sowie um mögliche Absprachen zwischen Russland und Trumps Wahlkampfteam.

Dienstag, 23. Mai 2017, 17.05 Uhr: Nach dem Nahost-Besuch von US-Präsident Donald Trump zeichnet sich keine neue Friedensinitiative ab.

Flynn soll noch vor Trumps Amtsantritt mit dem russischen Botschafter über ein mögliches Ende der US-Sanktionen gegen Moskau gesprochen haben - und später alles abgestritten haben. Wie Trump zu einer Lösung beitragen will, sagte er jedoch nicht. Bei dem Treffen im Westjordanland kündigte der US-Präsident an, sich mit ganzer Kraft für ein neues Friedensabkommen einsetzen zu wollen.

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