Explosion in Manchester Bombenanschlag bei Konzert von Ariana Grande

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Die Polizei in Manchester hat bestätigt, dass es sich bei dem Angriff auf ein Popkonzert um einen Anschlag handelt.

Manchester - Am Montagabend kam es kurz nach Ende eines Konzerts der US-Sängerin Ariana Grande in der Manchester Arena zu einer Explosion. Darunter auch der Attentäter. Viele Kinder und Jugendliche sollen die Veranstaltung besucht haben. Unter den Toten sind auch Kinder sein. Die Ermittler gehen nun der Frage nach, ob er alleine handelte oder als Teil eines Netzwerks.

In der Konzerthalle, die bis zu 21'000 Besuchern Platz bietet, spielten sich nach der Explosion dramatische Szenen ab. Zeugen berichteten von einem Knall nach dem letzten Song gegen 22.30 Uhr Ortszeit. Zuletzt wurde nach Angaben der Polizei im Durchschnitt jeden Tag eine Person im Zusammenhang mit Terrorverdacht festgenommen. 400 Polizisten waren in der Nacht am Tatort im Einsatz, darunter auch Sprengstoffspezialisten.

Die Ereignisse in Manchester haben auch in der Musikwelt eine Welle des Mitgefühls ausgelöst. Helikopter kreisten über dem Areal.

Der benachbarte Bahnhof Victoria wird evakuiert.

Bei dem Anschlag sind laut Polizeiangaben mindestens 23 Menschen getötet worden. Sie rief die Bürger zu Wachsamkeit auf. Erst vor zwei Monaten traf eine Attacke die Hauptstadt erneut, als ein Mann ein Auto absichtlich in Fußgänger auf einer Brücke steuerte und danach einen Polizisten erstach. Er starb bei dem Anschlag. Damals zündeten vier Muslime mit britischem Pass in der U-Bahn und einem Bus Sprengsätze. Mindestens 150 wurden teils schwer verletzt. "Unsere Gedanken sind bei den Opfern und den Angehörigen der Betroffenen", hieß es in der Twitter-Botschaft des niederländischen Traditionsclubs. "Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien". Man sei dabei, alle Einzelheiten dessen, was von der Polizei als Terroranschlag behandelt werde, herauszuarbeiten, sagte May. "Die NATO steht im Kampf gegen den Terrorismus an der Seite des Vereinigten Königreichs", schrieb er am Dienstagvormittag über den Kurznachrichtendienst Twitter.

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker reagierte mit "großer Trauer und tiefer Erschütterung" auf die Tat.

Mögliche Komplizen: Am Dienstagmittag nahm die Polizei im Süden Manchesters einen 23-Jährigen fest.

Kollegen wie Justin Timberlake und Christina Aguilera zeigten sich entsetzt. Die 23-jährige Sängerin ist besonders bei Kindern und Jugendlichen beliebt. Augenzeugen berichten von herumliegenden Splittern, Glasscherben und Metallteilen. Auf Bildern waren Konzertbesucher mit Beinverletzungen zu sehen. Menschen schreien in Panik, drängen Richtung Ausgang in die dunkle Nacht.

- "Meine Gedanken und Gebete gehen hinaus an alle in Manchester Betroffenen".

Konzerte am kommenden Donnerstag und Freitag in London, sowie der geplante Gig am 03. Juni in Frankfurt und neun weitere Shows in Europa wurden ohne weitere Informationen abgesagt. Anwohner boten Schlafplätze an und Taxifahrer kostenlose Mitfahrgelegenheiten, wie der Nachrichtensender Sky News berichtete. Während Polizei und Augenzeugen von einer Explosion im Foyer der Halle sprachen, erklärten die Arena-Betreiber, die Detonation habe sich außerhalb der Halle im öffentlichen Raum ereignet. Per Alarmaufruf sei das Publikum aufgefordert worden, Ruhe zu bewahren, aber so schnell wie möglich hinauszukommen.

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