Flixbus übernimmt Fernbusgeschäft der österreichischen ÖBB

Die ÖBB trennen sich von ihrem Fernbus-Angebot

Der deutsche Marktführer Flixbus übernimmt Hellö, das Fernbusgeschäft der Österreichischen Bundesbahnen. Die Marke HELLÖ hat sich seit dem Start im Juli 2016 als Qualitätsanbieter im Fernbus-Verkehr mit einem auf die junge Zielgruppe ausgerichteten Linienangebot gut positioniert. Dort soll das Angebot ausgebaut werden. Die Hellö-Besitzerin ÖBB (Österreichische Bundesbahnen) hat heute Morgen bekannt gegeben, dass Hellö per 1. Juni an den deutschen Konkurrenten Flixbus verkauft wird.

Die Einstiegshürde in den Fernbusmarkt ist niedrig, wird beim Marktführer immer wieder versichert. Mehrere Marktteilnehmer hätten den Markt verlassen oder seien übernommen worden. "Wir freuen uns auf viele neue Kunden und eine langfristige Zusammenarbeit mit der ÖBB". Über die Konditionen der Hellö-Übernahme machte Flixbus keine Angaben. HELLÖ Tickets sind ab diesem Zeitpunkt auch über FlixBus buchbar. "Damit bieten wir unseren Kunden auch in Zukunft einen direkten Zugang zu Fernbus-Angeboten und setzen die strategische Ausrichtung als Gesamtmobilitätsanbieter konsequent fort", so Hackl abschließend.

Die Fernbusse der HELLÖ-Flotte werden bis Ende Juli zunächst weiterfahren. Die Verbindungen können zukünftig auch über wegfinder.at gebucht werden. Damit soll das europaweite Flixbus-Netz ausgeweitet werden. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden, teilte die ÖBB am Montag mit. Die Arbeitsplätze der Lenker und Lenkerinnen von HELLÖ sind gesichert, sie werden weiterhin bei ÖBB-Postbus tätig sein. 92 Prozent des Bahnstroms stammen aus erneuerbaren Energieträgern, zu 90 Prozent aus Wasserkraft. Konzernweit sorgen 40.265 MitarbeiterInnen bei Bahn und Bus (zusätzlich rund 1.700 Lehrlinge) dafür, dass täglich rund 1,3 Millionen Reisende sicher an ihr Ziel kommen.

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