Manchester-Anschlag: Trump bezeichnet Terroristen als bösartige Verlierer

In einer Presseaussendung hielt er fest: "Der Anschlag in Manchester ist ein entsetzlicher und barbarischer Terrorangriff auf Menschen, die ein Popkonzert besuchten". Sie sei mit den Gedanken bei allen Betroffenen und empfinde tief empfundenes Beileid mit den Familien der Opfer.

Der französische Premierminister Edouard Philippe zog eine Parallele zu den Anschlägen der Pariser Terrornacht vom 13. November 2015, als der Konzertsaal "Bataclan" ins Visier genommen wurde. "Mein Mitgefühl ist bei den Opfern, ihren Angehörigen, Freundinnen und Freunden". NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat Großbritannien nach dem Anschlag den Beistand des Militärbündnisses zugesichert.

"Wir müssen uns alle zur gemeinsamen Arbeit verpflichten, um den Opfern und ihren Familien zu helfen und um die Solidarität in der Gesellschaft zu stärken", schrieb Arnold.

Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen twitterte am Dienstagmorgen "Entsetzliche Nachrichten aus Manchester".

Es sei eine "direkter und brutaler Angriff auf junge Menschen überall und auf die Freiheit überall", sagte Turnbull.

Auch Russlands Präsident Wladimir Putin verurteilte den Anschlag.

Der zuständige Ortsbischof John Arnold der Diözese Salford betonte am Dienstag auf Twitter, die Katholiken Manchesters würden einhellig den Anschlag im Stadion verurteilen, für die es keine Rechtfertigung geben könne. "Als Türkei teilen wir das Leid des englischen Staates und des englischen Volkes", sagte Erdogan am Dienstag in einer Ansprache in Istanbul. Er bedaure, dass es Dutzende unschuldiger Opfer gegeben habe, sagte er bei einer Medienkonferenz mit US-Präsident Donald Trump in Bethlehem. "Ich will hier auch anbringen, dass wir im Kampf gegen Terrororganisationen auf der Seite Englands stehen, so wie bei allen anderen Ländern auch". Er sprach den Familien der Ermordeten sein Beileid aus und wünschte den Verletzten eine rasche Genesung. Manchester sei eine Attacke gegen so viele unschuldige Kinder gewesen. Fast wortgleich auch Außenminister und OSZE-Vorsitzender Sebastian Kurz, der den Anschlag darüber hinaus als Hinweis dafür bezeichnete, wie wichtig ein gemeinsames Vorgehen der OSZE gegen Terrorismus sei. In Manchester seien "so viele wunderbare, junge, unschuldige Menschen, lebendig und lebenslustig", getötet worden, sagte Trump am Dienstag in Bethlehem. "Ich nenne sie nicht Monster, denn sie würden diesen Begriff lieben", erklärte Trump. "Der Terrorismus entwickelt sich zu einem Krebs, der sich weltweit ausdehnt", sagte Aussenministeriumssprecher Bahram Ghassemi.

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