Mindestens 19 Tote bei Explosion auf Popkonzert in Manchester

Tote bei Konzert in Manchester

Etwa 50 weitere Personen erlitten Verletzungen.

Nach dem mutmaßlichen Bombenanschlag kündigte die Polizei zudem eine kontrollierte Sprengung in der Nähe der Arena an. Der männliche Attentäter sei bei der Explosion am Montagabend ums Leben gekommen, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Der Vorfall werde derzeit als "terroristische" Tat eingestuft, bis weitere Erkenntnisse vorlägen, erklärte die Polizei in der Nacht auf Dienstag. Die britische Regierung hat einen Krisensitzung einberufen. Am Montagabend spielte die US-Musikerin Ariane Grande dort ein Konzert ihrer "Dangerous Woman"-Tour".

Augenzeugen berichteten, nach dem letzten Song des Konzerts habe es eine Explosion gegeben.

Pop-Sternchen Grande blieb laut ihrer Managerin unverletzt, sie sieht sich aber nach den schrecklichen Vorkommnissen nicht in der Lage, ihre Welttournee fortzusetzen. Bei einem Konzert in der britischen Stadt Manchester hat es am nach Polizeiangaben Tote und Verletzte gegeben.

Der Busbahnhof Victoria in London wird evakuiert, berichtete BBC am Dienstagmorgen auf Twitter.

Die Explosion in Manchester hat sich nach Angaben der Veranstalter außerhalb der Konzethalle in einem öffentlichen Raum ereignet. Die Manchester Arena fasst rund 21'000 Menschen. Das Konzert der populären Sängerin hatten besonders viele Kinder und Jugendliche besucht. Die Spekulationen reichen von schweren Explosionen bis hin zu geplatzten riesigen Gasballons. "Aber als wir draussen waren, sahen wir, dass es etwas Ernsteres gewesen sein muss", zitierte der britische Nachrichtensender Sky News eine Besucherin. Am Ende eines Popkonzerts von Ariana Grande gibt es eine Explosion. "Aus tiefstem Herzen, ich bin so so traurig". Ihr fehlten die Worte, twitterte sie. "Meine Gedanken sind bei den Betroffenen und unseren großartigen Rettungsdiensten", schrieb Corbyn bei Twitter. Die Parteien einigten sich darauf, den Wahlkampf im Vorfeld der Wahlen am 8. Juni zu unterbrechen. Kollegen wie Justin Timberlake und Christina Aguilera zeigten sich entsetzt. Die Sängerin Katy Perry schrieb: "Ich bete für jeden in Ariana Grandes Show".

Auch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich erschüttert zum Attentat von Manchester geäußert. Der US-Schauspieler Dwayne Johnson ("The Rock") meinte: "Unsere Gebete und Stärke für die Opfer und Familien, die in diese Tragödie in Manchester verwickelt sind".

Neben der Anteilnahme werden die sozialen Netzwerken auch genutzt, um Vermisste zu finden: Angehörige und Freunde suchen unter dem Hashtag #Manchestermissing nach Vermissten. "Heute steht Paris an der Seite Manchesters", schrieb die Bürgermeisterin der französischen Hauptstadt, Anne Hidalgo, auf Twitter. Von den Opfern auf der Brücke erlagen vier ihren Verletzungen.

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