Nach Raketentest - Nordkorea droht USA mit Reichweite seiner Raketen

Südkoreas neuer Präsident Moon Jae trat sein Amt mit dem Willen an wieder stärker den Dialog mit der kommunistischen Führung in Pjöngjang zu suchen

Nach Angaben des US-Militärs stürzte die Rakete danach ins Japanische Meer. Washington drohte daraufhin prompt eine weitere Verschärfung der Sanktionen an.

Der Test stellt eine Verletzung von UN-Resolutionen dar, die Nordkorea Versuche mit ballistischen Raketen verbieten. Der Konflikt könne jedoch nicht militärisch, sondern nur auf diplomatischem Weg eingedämmt und langfristig gelöst werden.

Nordkorea hatte am Sonntagmorgen (Ortszeit)zum zweiten Mal binnen zwei Wochen eine ballistische Rakete abgefeuert. In Japan hieß es, es könnte sich um einen neuen Raketentyp gehandelt haben.

Wie bedrohlich ist der neueste Raketentest Nordkoreas? Nun warnte er das Nachbarland, die Lage falsch einzuschätzen. Besonders von China erhofft sich der US-Präsident Unterstützung. "Diese jüngste Provokation sollte als Ruf an alle Nationen dienen, viel stärkere Sanktionen gegen Nordkorea zu erlassen", erklärte das Weiße Haus. Der Präsident sei aber weiterhin der Meinung, "dass wir die Tür für einen Dialog mit Pjöngjang offenhalten sollen, aber dennoch entschieden gegen Nordkoreas Provokationen vorgehen müssen, um uns nicht zu verkalkulieren".

Die USA stünden weiterhin "eisern" an der Seite der Verbündeten Japan und Südkorea.

Südkoreas Regierung reagierte daher jetzt auf den Raketentest besonders enttäuscht. Es sei wichtig, dass es sofort Zeichen der Denuklearisierung zeige und entsprechend handele.

China hat nach dem erneuten Raketentest Nordkoreas zur Besonnenheit aufgerufen. Sie sei rund 400 Kilometer vor der Ostküste Nordkoreas ins Meer gestürzt.

Der UN-Sicherheitsrat hat am Montag in einer Erklärung die am 28. April und 13. Mai von Nordkorea durchgeführten Raketenstarts auf das Schärfste verurteilt.

Seit 2006 hat Nordkorea nach eigenen Angaben fünf Atomwaffentests vorgenommen, davon zwei im vergangenen Jahr. Bisher haben aber auch Gesprächsangebote nichts an Nordkoreas Haltung geändert.

Trump hatte seit seinem Amtsantritt im Januar den Druck auf Pjöngjang erhöht.

Mit dem Test einer neuen Rakete verschärft Machthaber Kim Jong Un erneut die Spannungen auf der koreanischen Halbinsel. Moon rief ein Sondertreffen des Nationalen Sicherheitsrates ein. Auch ein Treffen mit Moon schloss sie nicht aus.

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