Politiker-Reaktionen nach Anschlag in Manchester

Die Sicherheitsmaßnahmen am Donauinselfest sind bereits im Vorjahr verstärkt worden

Beim Anschlag wurden 22 Menschen getötet und 59 verletzt. Die Identität des Attentäters wollte sie nicht nennen. Zudem werde noch ermittelt, ob er ganz allein handelte oder als Teil eines Netzwerks.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich erschüttert über den Anschlag auf Konzertbesucher im nordenglischen Manchester geäußert.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hatte der Mann einen selbstgebastelten Sprengsatz gezündet.

Die Regierungschefin sprach von einem Angriff, der mit "kalter Berechnung" auf die jüngsten Menschen des Landes gezielt habe. "Unsere Solidarität gilt dem Vereinigten Königreich, unser Mitgefühl ist bei den Opfern, ihren Angehörigen, Freundinnen und Freunden", sagt Bundespräsident Alexander Van der Bellen zum Anschlag in Manchester. Nach Angaben der örtlichen Polizei hatte sich am Montagabend bei einem Konzert der US-Popsängerin Ariana Grande in Manchester ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt.

"Wir müssen besser werden".

Der mutmassliche terroristische Anschlag werde nur die Entschlossenheit stärken, "weiter gemeinsam mit unseren britischen Freunden gegen diejenigen vorzugehen, die solche menschenverachtenden Taten planen und ausführen".

"Wir sollten dennoch unsere gewohnten Lebensweisen fortsetzen und uns von den Attentätern darin nicht beirren lassen". Er sagte den Briten die Unterstützung Frankreichs im "Kampf gegen den Terrorismus" zu. Angriffe seien weiter sehr wahrscheinlich. Es gab knapp 60 Verletzte, darunter viele Kinder und Jugendliche.

May sagte, vor Großbritannien lägen nun schwierige Tage.

- "Als Eltern fühlen wir besonders stark die Sorge jener, die in dieser schrecklichen Nacht auf Nachricht waren, ob ihre Kinder in Sicherheit sind".

Uhr: Königin Elizabeth II. äußert sich zu dem Selbstmordanschlag in Manchester: Die ganze Nation sei über die vielen getöteten und verletzten Menschen schockiert, sagt die Monarchin.

Anfang Juni wird in Grossbritannien ein neues Parlament gewählt. Zuvor war bereits bekannt geworden, dass der Wahlkampf bis auf weiteres unterbrochen bleibt. Das Attentat ist der schwerste Terroranschlag in Grossbritannien seit den Anschlägen in London im Jahr 2005.

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