Saudi-Arabien - Trump ruft zum Kampf gegen Terrorismus auf

US-Präsident Donald Trump und der saudische König Salman bei der Begrüssungszeremonie am Flughafen in Riad. Im Hintergrund First Lady Melania Trump

Riad (Reuters) - US-Präsident Donald Trump ruft die arabischen Staaten zum Kampf gegen "die Krise durch den islamischen Extremismus" auf. "Dies ist eine Schlacht zwischen Gut und Böse", es sei "kein Kampf zwischen verschiedenen Religionen". Zu den tragischsten Interventionen des Irans gehöre der Bürgerkrieg in Syrien.

Heftig griff der Präsident Iran an. Irans Regime müsse isoliert werden. Daran anschließend findet sich eine von Zarif hervorgehobene Passage, in der sich Trump überschwänglich für die am Samstag zwischen den USA und Saudi-Arabien geschlossenen Wirtschaftsdeals im Umfang von Hunderten Milliarden Dollar bedankt. Trotz der strengen islamischen Sitten in Saudiarabien verzichteten Melania und Ivanka Trump beide auf ein muslimisches Kopftuch.

Die iranische Regierung spreche offen über Massenmord, die Vernichtung Israels und den Tod für Amerika, sagte Trump. Vor 55 islamischen Staats- und Regierungschefs wählte Trump starke Worte. Es handle sich nicht um eine Schlacht zwischen Religionen oder Zivilisationen, sondern um eine Schlacht zwischen "barbarischen Kriminellen" und "anständigen Menschen". Die Nationen des Nahen Ostens müssten entscheiden, "welche Art der Zukunft sie für sich, für ihre Länder und für ihre Kinder wollen". Das Übel könne nur überwunden werden, wenn jeder seinen fairen Teil dazu beitrage und seinen Teil der Last trage, betonte Trump. Alle müssten zusammenstehen "gegen die Ermordung von unschuldigen Muslimen, die Unterdrückung von Frauen, die Judenverfolgung und das Abschlachten von Christen". Die Menschenrechten generell erwähnte Trump nicht. Mit Spannung war erwartet worden, ob er dabei seine umstrittene Formulierung "radikaler islamischer Terrorismus" aus dem Wahlkampf anbringen würde. Seinem Vorgänger Barack Obama hielt er vor, die Gefahr durch islamistischen Terror nicht klar zu benennen. Die Geschäften sollen ein Gesamtvolumen von etwa 300 Milliarden US-Dollar haben. US-Menschenrechtsgruppen kritisieren dies, weil die Saudis im Jemen Rebellen bombardieren und Zivillisten starben. Weitere Stationen sind das palästinensische Westjordanland, der Vatikan sowie ein Nato-Gipfel in Brüssel und ein Treffen der G7-Gruppe wichtiger Industriestaaten auf Sizilien.

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