"Schmeißt sie raus!" - Trump spricht über Terroristen in Saudi-Arabien

Donald Trump wirbt bei arabischen Verbündeten um „wunderschöne militärische Ausrüstung der USA

Und in der Tat: Während dessen Vorgänger Barack Obama und George W. Bush an ähnlicher Stelle immer wieder auch auch die Bedeutung von Demokratie und Menschenrechten betonten, ist bei Trump davon an diesem Tag wenig zu hören. Saudischen Frauen ist es in dem Königreich untersagt, auf die Straße zu gehen, ohne die Haare zu verbergen. Dies gelte bereits seit der Revolution von 1979. Nach den Worten von König Salman ist der Islam im Kern eine "Religion der Toleranz und des friedlichen Zusammenlebens". Dennoch stößt der Präsident in Saudi-Arabien auf mehr Sympathien als anderswo.

Er bringe eine Botschaft von "Freundschaft, Hoffnung und Liebe", sagte Trump.

"Vertreibt sie aus euren Ländern und von der Erdoberfläche", rief Trump mehrfach in den großen Prunksaal des König-Abdulaziz-Konferenzzentrums und meinte damit die Kämpfer und Unterstützer des Terrornetzwerks "Islamischer Staat". Dieses Übel könne nur überwunden werden, wenn die "Kräfte des Guten vereint und stark sind, und wenn jeder in diesem Raum seinen fairen Teil dazu beiträgt".

Die Zeitung "Maariv" schrieb, dass Israel sich mit öffentlicher Kritik an dem Geschäft zurückhalte, weil Saudi-Arabien und Israel gemeinsam gegen den Feind Iran vorgehen wollten. Für die ägyptischen Medien ist es heute natürlich das Topthema, dass Trump und der ägyptische Präsident Abdel Fatah al-Sisi offensichtlich hervorragend miteinander klar kamen.

Vielleicht konnte Trump beim Tanz den Ärger um seine Regierung im fernen Washington zumindest für einige Minuten vergessen. Dabei nahm Trump eine Anleihe am simplifizierenden Vokabular seines Amtsvorvorgängers George W. Bush, der vor 15 Jahren von einer "Achse des Bösen "gesprochen hatte". Und vielleicht ist Trump auch entgangen, dass seine wiedergewonnenen Freunde wie Saudi-Arabien und die Golfstaaten viele radikale Gruppen finanziell unterstützen. Doch mit seiner einseitigen Parteinahme für die Saudis ermuntert er nur die arabischen Golf-Herrscher zur Konfrontation mit dem Iran. In der Öffentlichkeit sollen sie sich von Kopf bis Fuß verschleiern. Weitere Stationen sind in den kommenden Tagen das palästinensische Westjordanland, der Vatikan, Brüssel sowie der G7-Gipfel auf Sizilien. "Wir wollen der Welt sagen, dass wir bereit zur Interaktion sind auf der Basis gegenseitigen Respekts und geteilter Interessen", sagte Rohani, der im Wahlkampf mit dem Versprechen geworben hatte, seinen Kurs der Öffnung und des Ausgleichs mit dem Westen fortzusetzen. Er sagte, seitdem er übernommen habe, mache sich in den USA "ein Gefühl des Optimismus breit".

Auch das Königshaus in Saudi-Arabien ist hochzufrieden mit Trumps Besuch. Seine Maschine landete Montagmittag auf dem Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv. Sie sei eine "Gelegenheit, in den Diskussionen über Frieden zwischen den Israelis und den Palästinensern voranzukommen", sagte er an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One. Der Präsident hätte durchaus deutlich machen können, dass "Terrorismus nicht einfach so vom Himmel fällt", findet Elliot Abrams vom einflussreichen "Council on Foreign Relations".

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